Wohnkosten

Frau mit leerem Geldbeutel

Hartz IV: Jobcenter übernimmt Miete oft nur teilweise

Hartz IV Empfänger müssen ihre Miete nicht selbst bezahlen, das Jobcenter übernimmt die Kosten vollständig. Soweit die Theorie. In der Praxis sieht das aber ganz anders aus: Über 540.000 Bedarfsgemeinschaften mussten 2018 zumindest für einen Teil der Miete selber aufkommen, das geht aus einer Anfrage der Linksfraktion hervor, die der Funke Mediengruppe vorliegt.

Hartz IV: Jobcenter übernimmt Miete oft nur teilweise

Kleines Holzhaus auf mehreren Hundert Euro Scheinen

Hohe Mieten: Ausnahmeregelung entlastet Hartz IV Empfänger

Betrachtet man die Kaltmieten in Großstädten wie Hamburg, stellt sich die Frage: Wer soll das bezahlen? Insbesondere für Hartz IV Empfänger wird es durch den steigenden Mietendruck immer schwerer, eine „angemessene“ Wohnung zu finden. Schließlich darf sie nicht zu teuer sein, sonst gibt es den „blauen Brief“ vom Jobcenter. Anders in Hamburg – hier mindert eine Hartz IV Ausnahmeregel den Druck.Hohe Mieten: Ausnahmeregelung entlastet Hartz IV Empfänger

Wohnwagen

Jobcenter schiebt Hartz IV Empfänger auf Campingplatz ab

In vielen Städten und Landkreisen steigen die Mietpreise weiter stetig an – so auch in dem beschaulichen Städtchen Westerburg in Rheinland-Pfalz. Geringverdiener und Hartz IV Empfänger können sich die teuren Mieten jedoch nicht leisten. Das zuständige Jobcenter schickt Betroffene auf einen nahe gelegenen Campingplatz. Die neuen Unterkünfte: Wohnwagen ohne fließend Wasser, eigener Toilette oder einer richtigen Heizung. Jobcenter schiebt Hartz IV Empfänger auf Campingplatz ab

Hartz IV deckt Wohnkosten nicht - Mieten zu teuer!

Hartz IV Wohnkosten: Mieten stark angestiegen

Die aktuelle Wohnungsmarktlage in Deutschland hat für Hartz IV Empfänger und andere Hilfebedürftige –  und selbst für die Jobcenter – verheerende Folgen: In den vergangen sechs Jahren erhöhten sich die laufenden anerkannten Wohnkosten (ohne Betriebs- und Heizkosten) um 25 %! Dies geht aus der Antwort des Bundessozialministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die dem RND vorliegt.

Hartz IV Wohnkosten: Mieten stark angestiegen

Hartz IV Empfänger müssen bei Wohnkosten draufzahlen

Grundsätzlich werden bei Leistungsempfängern von Hartz IV die Wohnkosten separat zu Regelsatz bezahlt. Die Zahlung der Wohnkosten orientiert sich jedoch an kommunalen Richtwerten, die häufig von der Realität abweichen. So müssen immer mehr Hartz IV Empfänger die Differenz aus dem – für den Lebensunterhalt vorgesehenen – Regelsatz bezahlen.Hartz IV Empfänger müssen bei Wohnkosten draufzahlen

Hartz IV Zuschüsse für Wohnkosten steigen ab Juli

Ab Juli dieses Jahren steigen die Zuschüsse für Miete und Heizkosten für Hartz IV- und Sozialhilfe-Empfänger in Berlin. Diese Neueregelung beschloss gestern der rot-schwarze Senat, nachdem Berlin zuvor vom Bundessozialgericht im vergangenen Jahr dazu verpflichtet worden war, die angemessenen Miet- und Heizkostzenzuschüsse genauer zu berechnen. Im Schnitt steigen die Sätze für einen Ein-Personen-Haushalt um 28 Euro, eine vierköpfige Familie kann mit einer Erhöhung der Wohnzuschüsse um etwa 50 Euro rechnen.Hartz IV Zuschüsse für Wohnkosten steigen ab Juli

Durch hohe Mieten rutschen Familien unter Hartz IV Niveau

Die Frage, wer in Deutschland arm ist, lässt sich nicht so einfach beantworten, da aufgrund der regionalen Unterschiede die Auswertung verzerrt wird. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag die Armutsgefährdungsgrenze in 2011 bei 60 Prozent des durchschnittlichen Einkommens bundesweit für einen Single-Haushalt (952 € monatlich/ 11.426 € jährlich).Durch hohe Mieten rutschen Familien unter Hartz IV Niveau

Wohnkosten übersteigen Hartz IV Regelsatz

Kosten Unterkunft und HeizungDie Auswirkungen der Mietpreissteigerungen schlagen sich auch gewaltig bei den Ausgaben für Hartz IV Leistungen der Bundesagentur für Arbeit nieder. Während die durchschnittlichen Ausgaben für Hartz IV Regelleistungen seit Januar 2005 bis Januar 2013 von 343 Euro nur auf 348,65 Euro (1,6 Prozent) gestiegen sind, hauen die Kosten für Unterkunft und Heizung (KdU) richtig in den Topf der Sozialkassen. Hier ist in den vergangenen Jahren ein Anstieg um 23,8 Prozent zu verzeichnen, von 277 Euro im Januar 2005 im Vergleich zu Januar dieses Jahres mit 343,10 Euro. In den Monaten Oktober bis Dezember 2012 waren die durchschnittlichen Ausgaben für KdU höher als die des Regelsatzes.  Wohnkosten übersteigen Hartz IV Regelsatz

Hartz IV: Jobcenter kann höhere Wohnkosten nicht pauschal ablehnen

Wie aus dem Urteil des Hessisches Landessozialgerichts (L 7 SO 43/10) hervorgeht, kann sich das Jobcenter nicht auf den einfachen Mietspiegel einer Stadt berufen und aufgrund dessen hilfebedürftigen Hartz IV Empfängern höhere Wohnkosten verweigern. Vielmehr muss der Leistungsträger auch auf aktuelle Daten zurückgreifen und nicht nur auf ältere Mietspiegel, die keine neuen Mietverträge, insbesondere mit satten Erhöhungen (wie in manchen Regionen), berücksichtigen. Um zu ermitteln, wie hoch die angemessenen Wohnkosten eines Hartz IV Empfängers seien, muss das Jobcenter u.A. den Mietwohnungsmarkt für Wohnungen, die in Frage kommen, berücksichtigen und viel mehr Informationen einholen, als es der bloße Mietspiegel hergeben würde.Hartz IV: Jobcenter kann höhere Wohnkosten nicht pauschal ablehnen

Sozialsenator hält Hartz IV Regelung für ausreichend

In Berlin brodelt es trotz einer seit Anfang Mai geltenden Neuregelung der Mietzuschüsse für Hartz IV Bezieher weiter. Nicht nur der Berliner Mietverein hat mit einer Untersuchung den Nachweis zu führen versucht, dass selbst die Neuerungen den Bedarf der betroffenen Haushalte nicht decken können, auch die Vermieter sind über die Veränderungen enttäuscht, welche ihnen nicht weit genug gehen. Die Politik versucht die Neuregelung indes zu verteidigen.Sozialsenator hält Hartz IV Regelung für ausreichend

Mietzuschuss bleibt in Berlin Dauerbrenner

Berlin ist Deutschlands Hartz IV Hauptstadt und bekommt als solche dessen Auswirkungen in vollem Umfang zu spüren. Denn nicht nur das Sozialgericht der Stadt ist täglich mit unzähligen Verfahren konfrontiert, auch die Wohnungssituation scheint in Berlin zu einem Dauerbrenner zu werden. Erst vor einigen Wochen wurde von Sozialsenator Mario Czaja das Thema der Mietkosten in Angriff genommen und auf eine Basis gestellt, welche die prekäre Situation einiger Haushalte entspannen sollte.Mietzuschuss bleibt in Berlin Dauerbrenner

Wohnkostenpauschale für Hartz-IV-Empfänger in der Kritik

Die Idee von Heinrich Alt, Vizechef der Bundesanstalt für Arbeit, die Wohn- und Heizkosten von Hartz-IV-Empfängern zukünftig als Pauschale zu zahlen – abhängig von der Region – schlägt hohe Wellen. Zum einen wegen der Begründung, bislang würden Leistungsempfänger den gegebenen Rahmen bewusst ausreizen. Zum anderen aufgrund der Befürchtung, Gemeinden könnten versuchen, sich auf diesem Weg zu sanieren.Wohnkostenpauschale für Hartz-IV-Empfänger in der Kritik

Hartz IV bei Anspruch auf Schüler-BAföG möglich

Ein Berufsfachschüler mit eigener Wohnung und 192 Euro Schüler BAföG klagte erfolgreich vor dem Leipziger Sozialgericht und dem sächsischem Landessozialgericht gegen die Ablehnung seines Hartz IV Antrages. Nun bestätigte auch das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel die Entscheidungen der voran gegangen Instanzen, dass auch Hartz IV in Kombination mit Schüler BAföG möglich ist. Hartz IV bei Anspruch auf Schüler-BAföG möglich

Hartz IV: Pauschale für Wohn- und Nebenkosten schlägt hohe Wellen

Die Idee, Miete und Nebenkosten von Hartz-IV-Empfängern künftig pauschal zu zahlen, schlägt hohe Wellen. Nicht nur die Sozialverbände warnen und mahnen, dass eine Pauschale – selbst unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten – nicht richtig kalkuliert werden könne und die Gefahr sozialer Ungerechtigkeit berge. Auch die Wirtschaft, konkret der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), läuft Sturm gegen die Pläne von Schwarz-Gelb. Hartz IV: Pauschale für Wohn- und Nebenkosten schlägt hohe Wellen