Verbraucherpreise

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Hartz IV Kritik: Regelsätze reichen nicht für Lebenshaltungskosten

Jetzt liegen sie also auf dem Tisch: Die Vorschläge der SPD zur Reform von Hartz IV. Letztlich füllt man alten Wein in neue Schläuche, entzieht ihm einige Repressalien und nennt die neue Mischung Bürgergeld. Einige der bestehenden Probleme werden dadurch nicht gelöst. Denn die Regelsätze, die beibehalten werden sollen, reichen in vielen Städten nicht aus, um die Lebenshaltungskosten zu decken.Hartz IV Kritik: Regelsätze reichen nicht für Lebenshaltungskosten

Hartz IV Erhöhung längst überfällig

In einem Interview mit der “Passauer Neuen Presse” äußerte sich ver.di-Chef Frank Bsirske zu den Diskussionen um einen höheren Regelsatz bei Leistungsempfängern von Hartz IV. Aufgrund der Inflation in den letzten zehn Jahren sei der Hartz IV Regelsatz real gesunken und eine Erhöhung des Regelsatzes ist überfällig, so Bsirske.Hartz IV Erhöhung längst überfällig

Inflation: Preissteigerungen treffen besonders Hartz-IV-Empfänger

Der Regelsatz von Hartz-IV in Höhe von 345 Euro ist 2003 berechnet worden. Die starke Inflation hat nun allerdings gerade für Hartz-IV-Empfänger drastische Folgen. Die Kaufkraft der Leistungsempfänger hat um 26 Euro abgenommen. Damit liegt der Verlust sogar weit höher, als bislang angenommen. Ursprünglich ging man von einem Verlust der Kaufkraft von 16 Euro aus. Inflation: Preissteigerungen treffen besonders Hartz-IV-Empfänger