HartzIV.org >

Schonvermögen

Finanzierung - Wohneigentum

Hartz IV: BSG urteilt über Finanzierung von Wohneigentum

Grundsätzlich kommt das Jobcenter gemäß § 22 Abs. 1 SGB II für die angemessenen Kosten für Unterkunft und Heizung (KdU) eines Leistungsempfängers auf. Die Regelung deckt neben der Kosten für Mietverhältnisse, unter Umständen auch die laufenden Kosten für eine selbstgenutzte Immobilie. Der Antrag einer Frau auf Übernahme ihrer Zinszahlungen für ihr Haus wurde jetzt jedoch abgelehnt und die Entscheidung des Jobcenters vom Bundessozialgericht rechtlich untermauert. Hartz IV: BSG urteilt über Finanzierung von Wohneigentum

Bestattung

Hartz IV Urteil: Sozialamt muss Bestattungskosten trotz geerbter Eigentumswohnung zahlen

In dem vorliegenden Fall klagte ein Hartz IV Empfänger auf Übernahme anteiliger Bestattungskosten durch das zuständige Sozialamt. Nach einem mehrjährigen Prozess wurde ihm Recht zugesprochen. Die geerbte Eigentumswohnung muss nicht zur Deckung der Bestattungskosten eingesetzt werden.  

Hartz IV Urteil: Sozialamt muss Bestattungskosten trotz geerbter Eigentumswohnung zahlen

Mann-Geldbeutel-viel-Geld-Schonvermoegen-HartzIV

Hartz IV trotz dickem Geldbeutel – Schonvermögen in 6-stelliger Höhe?

Dem Chef der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, reicht´s. Er präsentierte nicht nur positive Arbeitsmarktzahlen, sondern kritisierte auch die Debatte um Hartz IV. „Wer die Grundsicherung abschaffen will, muss auch sagen, was dem folgen soll“, betonte Scheele. Eine Idee von Grünen-Chef Robert Habeck steht bereits im Raum: ein höheres Schonvermögen von 100.000 Euro. Dann gäbe es Hartz IV trotz dickem Geldbeutel. Eine Utopie?Hartz IV trotz dickem Geldbeutel – Schonvermögen in 6-stelliger Höhe?

Hartz IV: Altersvorsorge „vom Munde“ abgespart und verloren

Schafft man es, aus Hartz IV Leistungen noch ein paar Euro beiseite zu legen und sich etwas für Altersvorsorge anzusparen, kann es schnell nach Hinten losgehen. Dies musste auch ein Mann schlussendlich vor dem Bundessozialgericht feststellen, denn das aus Hartz IV angesparte Vermögen wird auf selbige Leistung wieder angerechnet, wenn es die Freibeträge übersteigt.Hartz IV: Altersvorsorge „vom Munde“ abgespart und verloren

Hartz IV Vermögen: Münzsammlung muss trotz Unwirtschaftlichkeit verwertet werden

Hartz IV Bezieher, die teuren Hobbys wie der Numismatik oder Philatelie nachgehen, müssen sich in Zukunft wohl oder übel damit anfreunden, vor dem Bezug von Leistungen nach dem SGB II ihre Sammlungen zu verkaufen. Dabei können sie eine Weigerung selbst dann nicht geltend machen, wenn die Sachwerte nur unter einem erheblichen Verlust an den Mann gebracht werden können. Entsprechend urteilte am Mittwoch das Bundessozialgericht, vor dem der Fall eines heute 52-jährigen Münzsammlers verhandelt wurde (Az: B 14 AS 100/11).Hartz IV Vermögen: Münzsammlung muss trotz Unwirtschaftlichkeit verwertet werden

Trotz Immobilien Anspruch auf Hartz IV

Wer Immobilien oder Grundbesitz sein Eigen nennen kann, muss diese Vermögenswerte vor dem Bezug von Leistungen aus der Grundsicherung verwerten. Diese weit verbreitete Ansicht hat das Landessozialgericht Bayern jetzt präzisiert – und mit dem Urteil Immobilienbesitzer gestärkt. Denn auch wer mehr als das angemessene Maß an Immobilien und Grundbesitz für sich in Anspruch nehmen kann, hat nicht immer die Möglichkeit, daraus auch einen entsprechenden Erlös zu erwirtschaften.Trotz Immobilien Anspruch auf Hartz IV

Höheres Schonvermögen bei Hartz IV ohne Wirkung

2009 wurde mit großem Getöse das Schonvermögen bei Hartz IV verdreifacht. Schon damals war das eine Augenwischerei, weil kaum einer der Politiker in der Öffentlichkeit die Wahrheit sagte: nicht das Schonvermögen selbst wurde heraufgesetzt, sondern nur die Vermögensfreigrenze bei einer gesicherten Altersvorsorge. Diese betrug vor der Erhöhung 250 Euro je Lebensjahr und ab der Erhöhung 750 Euro je Lebensjahr, maximal aber 48.750 Euro.Höheres Schonvermögen bei Hartz IV ohne Wirkung

Reformdruck bei Hartz IV steigt

In der Ehe spricht man vom verflixten siebten Jahr. Bei der Hartz-IV-Arbeitsmarktreform dauerte es fünf Jahre bis zum Knall. Die Stimmen werden immer lauter, dass sich etwas ändern müsse. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) machte den Anfang. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) spricht inzwischen ebenfalls von dringend nötigen Verbesserungen. Und selbst die SPD, unter deren Regierung Hartz IV in den Stiel gestoßen wurde, zeigt sich zu Korrekturen bereit – sagt zumindest Parteichef Siegmar Gabriel.Reformdruck bei Hartz IV steigt

Schwarz-Gelb jongliert bei Hartz-IV & Co. mit Wünschen für 30 Milliarden Euro

30 Milliarden Euro würde es kosten, wenn CDU/CSU und FDP alle Änderungen, die angesprochen wurden und diskutiert werden, in die Tat umsetzen – angefangen bei einem höheren Schonvermögen bei Hartz IV bis hin zum Kinderfreibetrag. Dass die Koalition angesichts dieser Summe bereits wieder zurück rudert, wundert nicht. Denn die angespannte Haushaltslage lässt sich nicht wegdiskutieren. Sie wird letztlich den Ausschlag dafür geben, was sich realisieren lässt und was auf die lange Bank geschoben oder ganz von der Liste gestrichen wird.Schwarz-Gelb jongliert bei Hartz-IV & Co. mit Wünschen für 30 Milliarden Euro

Hartz IV im Wahlkampf: Viele Ideen, keine Pläne, keine Änderungen

Hartz IV gehört zweifelsohne zu den Wahlkampfthemen, bei denen die Trommeln der Parteien besonders laut geschlagen werden. Kein Wunder: Es gibt genug Menschen, die genau zuhören, weil sie betroffen sind. In Berlin ist es jeder Fünfte. Schaut man in einigen Bezirken der Bundeshauptstadt genauer auf die Statistiken, dürfte die Quote noch weit schlechter sein. Doch was wird nun alles versprochen bzw. angestrebt?Hartz IV im Wahlkampf: Viele Ideen, keine Pläne, keine Änderungen