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Nachhilfeunterricht

Hartz IV: Jobcenter müssen Kind mit Rechtschreibschwäche fördern

Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwäche haben Anspruch auf Lernförderung durch das Jobcenter. Denn das Ziel solcher Maßnahmen ist nicht vorrangig, die Versetzung zu gewährleisten, sondern vielmehr die Chancengleichheit für Kinder aus Hartz IV Familien. Das geht aus einem Grundsatzurteil des Bundessozialgerichts hervor (Aktenzeichen B 4 AS 19/17 R). Hartz IV: Jobcenter müssen Kind mit Rechtschreibschwäche fördern

Schüler: Kein Hartz IV für Verbesserung von Schulnoten

Schulnoten sind wichtig, um bessere Berufsaussichten zu haben und damit auch für viele Schüler, die in Hartz IV Familien leben, aus dem Sumpf der Sozialleistungen zu entkommen. So könnte man meinen, dass Jobcenter und Sozialgerichte daran interessiert sind, wenn Schüler aus Eigeninitiative ihre Schulnoten mit Lernförderung verbessern wollen, doch weit gefehlt.Schüler: Kein Hartz IV für Verbesserung von Schulnoten

Hartz IV: Jobcenter darf Nachhilfeunterricht für Kinder nicht begrenzen

Die Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket (Bildungspaket) sehen eine Übernahme der Kosten für Nachhilfeunterricht für Kinder vor. Und eben diese Kostenübernahme darf das Jobcenter nicht pauschal auf einen Zeitraum von zwei Monaten begrenzen, wie das Sozialgericht Dortmund mit Urteil Az.: S 19 AS 1036/12 vom 20.12.2013 entschied. Wie das Gericht ausführte, ergebe sich aus den gesetzlichen Vorgaben keine zeitliche Begrenzung der Lernförderung.Hartz IV: Jobcenter darf Nachhilfeunterricht für Kinder nicht begrenzen