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Miete

Mehrfamilienhaus - Mietobergrenzen Hartz IV

Hartz IV: Höhere Mietobergrenzen ab 01.01.2020

Hartz IV setzt sich aus den deutschlandweit einheitlichen Regelsätzen zusammen und den variablen Kosten für Unterkunft und Heizung (KdU), bestehend aus Kaltmiete, Nebenkosten und Heizkosten. Die angemessenen KdU variieren je nach Gebiet und müssen regelmäßig den Wohnungsmärkten angepasst werden. Mit gutem Beispiel geht jetzt der Kreis Kleve voran: Für 2020 steigen dort die Mietobergrenzen bis zu Sieben Prozent. 

Hartz IV: Höhere Mietobergrenzen ab 01.01.2020

Frau mit leerem Geldbeutel

Hartz IV: Jobcenter übernimmt Miete oft nur teilweise

Hartz IV Empfänger müssen ihre Miete nicht selbst bezahlen, das Jobcenter übernimmt die Kosten vollständig. Soweit die Theorie. In der Praxis sieht das aber ganz anders aus: Über 540.000 Bedarfsgemeinschaften mussten 2018 zumindest für einen Teil der Miete selber aufkommen, das geht aus einer Anfrage der Linksfraktion hervor, die der Funke Mediengruppe vorliegt.

Hartz IV: Jobcenter übernimmt Miete oft nur teilweise

Leere Geldbörse

Armutskonferenz fordert höhere Hartz IV Sätze

Armutsgefährdungsquote: Dieses sperrige Wort steht für ein Problem, das in Deutschland recht unterschiedlich ausgeprägt ist und dennoch Sprengstoff für die gesamte Republik birgt. Die Gefahr, von Armut betroffen zu sein, nimmt zwar in vielen Regionen ab. Gleichwohl gibt es Landstriche, in denen Armut zum Flächenbrand gerät. Die Armutskonferenz pocht daher unter anderem auf höhere Hartz IV Sätze.Armutskonferenz fordert höhere Hartz IV Sätze

Kleines Holzhaus auf mehreren Hundert Euro Scheinen

Hohe Mieten: Ausnahmeregelung entlastet Hartz IV Empfänger

Betrachtet man die Kaltmieten in Großstädten wie Hamburg, stellt sich die Frage: Wer soll das bezahlen? Insbesondere für Hartz IV Empfänger wird es durch den steigenden Mietendruck immer schwerer, eine „angemessene“ Wohnung zu finden. Schließlich darf sie nicht zu teuer sein, sonst gibt es den „blauen Brief“ vom Jobcenter. Anders in Hamburg – hier mindert eine Hartz IV Ausnahmeregel den Druck.Hohe Mieten: Ausnahmeregelung entlastet Hartz IV Empfänger

Wohnhaus

Hartz IV Urteil: Schlüssige Berechnungsgrundlage für KdU notwendig

Hartz IV Empfänger haben Anspruch auf Übernahme der Kosten der Unterkunft (KdU). Die Höhe der Unterkunftskosten orientiert sich an den durchschnittlichen Mieten in der jeweiligen Gemeinde. Jedoch kommt es bei der Berechnung der Kosten immer wieder zu Unstimmigkeiten. So auch im Fall einer 58-jährigen Leistungsempfängerin. 2016 zog sie wegen einer Mieterhöhung vor Gericht und gewann jetzt den Prozess.Hartz IV Urteil: Schlüssige Berechnungsgrundlage für KdU notwendig

Wohnwagen

Jobcenter schiebt Hartz IV Empfänger auf Campingplatz ab

In vielen Städten und Landkreisen steigen die Mietpreise weiter stetig an – so auch in dem beschaulichen Städtchen Westerburg in Rheinland-Pfalz. Geringverdiener und Hartz IV Empfänger können sich die teuren Mieten jedoch nicht leisten. Das zuständige Jobcenter schickt Betroffene auf einen nahe gelegenen Campingplatz. Die neuen Unterkünfte: Wohnwagen ohne fließend Wasser, eigener Toilette oder einer richtigen Heizung. Jobcenter schiebt Hartz IV Empfänger auf Campingplatz ab

Hochhaus

Hartz IV Urteil: BSG kippt Mietobergrenzen

Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel hat am 30. Januar 2019 (Az. B 14 AS 41/18 R) entschieden, dass Jobcenter zwar selbst einen „Vergleichsraum“ bestimmen dürfen, um die angemessenen Unterkunftskosten für Hartz IV Empfänger schlüssig zu berechnen. Doch ist es der Behörde untersagt, unterschiedliche Grenzen für angemessene Unterkunftskosten innerhalb eines Vergleichsraumes festzulegen. Den betroffenen Jobcentern wird jetzt die Anpassung der Vergleichsräume und folglich die Neuberechnung der Angemessenheitsgrenzen auferlegt. 

Hartz IV Urteil: BSG kippt Mietobergrenzen

Obdachloser Mann

Hartz IV Empfängerin vom Amt in Obdachlosigkeit getrieben

Sie lebt auf der Straße, schläft kaum noch und muss vom sozialpsychiatrischen Dienst betreut werden. Monika N. aus Göttingen hat ihre Wohnung verloren, weil die Mietkosten aus Sicht des Jobcenters nicht mehr angemessen waren. Da die Hartz IV Empfängerin keine neue – vor allen Dingen bezahlbare – Unterkunft gefunden hat, sitzt sie nachts am Bahnhof statt in geheizten Räumen.

Hartz IV Empfängerin vom Amt in Obdachlosigkeit getrieben

Hartz 4: Jobcenter setzen angemessene Wohnkosten falsch an

Bezahlbarer Wohnraum ist Mangelware. Darunter haben nicht nur Hartz-IV-Empfänger zu leiden, sondern jeder mit knappem Budget. Personen, die auf Sozialleistungen angewiesen sind, müssen allerdings zusätzlich die Mietobergrenzen der Jobcenter beachten. Dass bei der Berechnung dieser Höchstwerte nicht immer alles mit rechten Dingen zugeht, bestätigt jetzt ein Urteil des Bundessozialgerichtes (BSG).Hartz 4: Jobcenter setzen angemessene Wohnkosten falsch an

Hartz IV Empfänger_Wohnung

Fliegen jetzt Hunderte Hartz IV Empfänger aus ihren Wohnungen?

Steigt die Miete, steigt auch der Druck auf Hartz IV Empfänger. Denn klettern die Wohnkosten zu sehr nach oben, droht der Rausschmiss durch das Jobcenter. Das kann passieren, wenn die Kosten für die Miete plötzlich nicht mehr als angemessen gelten. In Hamburg kommt das inzwischen immer öfter vor. Alleine im vorigen Jahr setzte das Jobcenter dort bei 1.000 Haushalten die Daumenschraube an und legte den Betroffenen einen Umzug nahe. Fliegen jetzt Hunderte Hartz IV Empfänger aus ihren Wohnungen?

Jobcenter stellt unzulässig Mietzahlungen ein – Hartz IV Empfängerin drohte Zwangsräumung

Wegen eines Fehlers des Jobcenters Bremens drohte einer Hartz IV Empfängerin die Zwangsräumung ihrer Wohnung. Denn das Jobcenter hat die Zahlungen an den Vermieter einfach eingestellt – und das, obwohl das Sozialgericht bereits entschieden hat, dass die Miete vom Jobcenter getragen werden muss. Jobcenter stellt unzulässig Mietzahlungen ein – Hartz IV Empfängerin drohte Zwangsräumung

Hartz IV Empfänger müssen bei Wohnkosten draufzahlen

Grundsätzlich werden bei Leistungsempfängern von Hartz IV die Wohnkosten separat zu Regelsatz bezahlt. Die Zahlung der Wohnkosten orientiert sich jedoch an kommunalen Richtwerten, die häufig von der Realität abweichen. So müssen immer mehr Hartz IV Empfänger die Differenz aus dem – für den Lebensunterhalt vorgesehenen – Regelsatz bezahlen.Hartz IV Empfänger müssen bei Wohnkosten draufzahlen

Wohnung zu klein – Hartz IV Empfänger dürfen überhöhte Miete zurückverlangen

Nicht selten ist eine Wohnung tatsächlich kleiner als im Mietvertrag angegeben. Nach mietrechtlicher Rechtsprechung müssen Mieter allerdings eine Abweichung bis zehn Prozent hinnehmen, bei Werten darüber hinaus haben Sie Anspruch auf eine niedrigere Mietzahlung entsprechend der Quadratmeter.Wohnung zu klein – Hartz IV Empfänger dürfen überhöhte Miete zurückverlangen