Leiharbeiter

Bundesarbeitsgericht schiebt Leiharbeit einen Riegel vor

Schriftzug Gleichbehandlung Lohn für ArbeitLeiharbeit und Niedriglohn – das Bundesarbeitgericht (BAG) hat mit Beschluss vom 10. Juli 2013 (7 ABR 91/11 )eine wichtige Entscheidung getroffen, damit prekäre Beschäftigungsverhältnisse aus Leiharbeit keine vollwertigen, sozialversicherungsplichtigen Jobs der Stammbelegschaft ersetzen. Im Kern hatte das BAG darüber zu entscheiden, ob der Betriebsrat des Entleihbetriebes seine Zustimmung zum Einsatz von Leiharbeitern verweigern kann, wenn die Beschäftigung nicht nur vorübergehend ist.Bundesarbeitsgericht schiebt Leiharbeit einen Riegel vor

Immer mehr Hartz IV Aufstocker mit höherem Einkommen

Arm trotz ArbeitBereits vor einigen Wochen haben wir aufgrund der alarmierenden Zahlen in Bezug auf die Hartz IV Aufstocker über das Thema berichtet, dass immer weniger Menschen von ihrem Einkommen leben können. Auch in Bezug auf die Aufstocker, die trotz eines Lohns von über 800 Euro brutto im Monat mit zusätzlichen Sozialleistungen ihren Lebensunterhalt finanzieren müssen, ist wieder steigend. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass immer weniger Menschen mit Voll- und Teilzeitjobs von ihrem Einkommen leben können. So ist die Zahl derer, die mit einem Einkommen von über 800 Euro aufstocken müssen, in den letzten drei Jahren um knapp über 20.000 im Jahresdurchschnitt auf 323.411 in 2012 angestiegen.Immer mehr Hartz IV Aufstocker mit höherem Einkommen

Weg mit Missbrauch bei Leiharbeit und Einführung Mindestlohn 8,50 Euro

Auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist so Einiges im Argen. Die Leiharbeitsbranche hat einen zu hohen Stellenwert und auch mangelt es an einem gesetzlich verankerten Mindestlohn. Auf den Kundgebungen zum 01. Mai wurden wieder ein paar Punkte an den Pranger gestellt. Der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) setzte sich auf der Münchner Kundgebung erneut gegen den Missbrauch von Leiharbeit und für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro die Stunde ein. Besonders die Zahl der Leiharbeiter ist den den letzten Jahren nach oben explodiert, alleine in den letzten zehn Jahren hat diese sich verdreifacht.Weg mit Missbrauch bei Leiharbeit und Einführung Mindestlohn 8,50 Euro

Jobverlust: Aufstocker rutschen umgehend in Hartz IV

Noch zeigt sich der Arbeitsmarkt in Deutschland robust. Einer aktuellen Umfrage nach stellt sich ein knappes Drittel der Unternehmen aber in absehbarer Zeit auf Entlassungen ein. Und für viele Betroffene führt der Weg nicht in ALG I, sondern umgehend in Hartz IV. Einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zufolge sind davon 30 Prozent betroffen.Jobverlust: Aufstocker rutschen umgehend in Hartz IV

Hartz IV Aufstocker – Deutsche Kommunen werden zu Lohndrückern

Sogenannte prekäre Beschäftigungen – also Jobs mit hoher sozialer Unsicherheit und niedrigen Einkommen – sind in Deutschland leider für nicht wenige Bürger Realität. In den meisten Fällen wird man damit gewinnorientierte Unternehmen der privaten Wirtschaft in Verbindung bringen, denen es um maximale Gewinnmargen geht. Laut einem aktuellen Bericht der Zeitung „Hamburger Abendblatt“ gehen inzwischen aber auch deutsche Kommunen diesen unrühmlichen Weg.Hartz IV Aufstocker – Deutsche Kommunen werden zu Lohndrückern

Fördern und Fordern – Hartz IV nur Augenwischerei

Seit der Einführung von Hartz IV sind inzwischen zehn Jahre vergangen. Viele Politiker, die damals an der Reform mitgewirkt bzw. diese beschlossen haben, gilt sie als Erfolg. Christoph Butterwegge, Armutsforscher und Politologe, sieht den Erfolg aber aus einem anderen Licht. Der ursprüngliche Gedanke “Fördern und Fordern” der Kommission für Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt ist in den Hintergrund gerückt, scheinbar geht es derzeit nur noch ums “Fordern”, so Butterwegge.Fördern und Fordern – Hartz IV nur Augenwischerei

NRW Ministerpräsidentin Kraft räumt Fehler bei Hartz IV ein

2013 werden in Deutschland die Bürger wieder zu den Urnen gerufen, um einen neuen Bundestag zu wählen und sich eventuell für einen politischen Richtungswechsel zu entscheiden. In einem Interview mit der „Rheinische Post“ hat sich jetzt die Ministerpräsidentin von Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland – Nordrhein-Westfalen – zu Herausforderungen im Wahlkampf, aber auch zu sozialen Problemen geäußert.NRW Ministerpräsidentin Kraft räumt Fehler bei Hartz IV ein