Langzeitarbeitslosigkeit

Mann deprimiert - Hartz IV Zuverdienstregeln sind grotesk

Arbeitsmarktexperte über Hartz IV Zuverdienst: “Das ist grotesk!”

Zum 1. Januar 2019 ist das neue Teilhabechancengesetz in Kraft getreten. Ziel war es neue Chancen für Langzeitarbeitslose auf dem sozialen und dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu schaffen. Nach nun knapp einem Jahr zieht FDP Arbeitsmarktexperte Johannes Vogel eine kritische Zwischenbilanz und fordert die Bundesregierung auf, die Hartz IV Zuverdienstregeln anzupassen. Arbeitsmarktexperte über Hartz IV Zuverdienst: “Das ist grotesk!”

Deprimierter Mann sitzt in Tunnel -Hartz IV Endstation

Endstation Hartz IV: Jeder Fünfte seit 10 Jahren im System gefangen

Deutschlandweit gibt es aktuell mehr als 5 Millionen Hartz IV Empfänger. Besonders erschreckend: Jeder fünfte Leistungsbezieher ist seit über 10 Jahren im Hartz IV System gefangen! Aber wieso haben Langzeitarbeitslose schlechtere Chancen auf einen Arbeitsplatz und warum landen viele vermittelte Betroffene nach kurzer Zeit wieder beim Jobcenter?Endstation Hartz IV: Jeder Fünfte seit 10 Jahren im System gefangen

Mann säubert Straße

Hartz IV: Ein-Euro-Jobs sind out

Der Ein-Euro-Job als Brücke in den regulären Arbeitsmarkt hat offenbar ausgedient. Die Zahl der langzeitarbeitslosen Hartz IV Empfänger, die in entsprechenden Maßnahmen aktiv sind, ist seit 2006 spürbar zurückgegangen: von 836.333 auf 183.703 im vergangenen Jahr. Diese Zahlen nennt RP-online und bezieht sich dabei auf Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA).Hartz IV: Ein-Euro-Jobs sind out

Jobcenter ein Milliarde Euro Hartz 4 Fördertopf

1 Milliarde Euro: Jobcenter bedienen sich am Hartz IV Topf

Für die Wiedereingliederung von Hartz IV Empfängern steht Jobcentern ein eigener Finanztopf zur Verfügung. Jedoch nutzen sie die Gelder zunehmend zur Deckung der eigenen Verwaltungskosten anstatt für Maßnahmen zur Wiedereingliederung von Arbeitslosen. Zwar ist die Mittelverschiebung seit Jahren eine übliche Praxis, jedoch wurde 2018 ein neuer Rekord aufgestellt: Rund 1 Milliarde Euro soll von Jobcentern alleine letztes Jahr für die eigene Verwaltung zweckentfremdet wurden sein.  

1 Milliarde Euro: Jobcenter bedienen sich am Hartz IV Topf

Hartz IV macht Angst

Studie belegt: Angstzustände dank Hartz IV

Wer im Hartz-IV-Karussell feststeckt und dort den langsam mahlenden Mühlen der Behörden ausgesetzt ist, kennt das unangenehme Gefühl. Andere, die in Lohn und Brot sind, können es sich nur vorstellen – und haben ganz offensichtlich Angst davor, auf das Niveau des Arbeitslosengeldes II zu sinken. Das ist eines der Ergebnisse einer Studie der Universitäten Dortmund und Bonn.Studie belegt: Angstzustände dank Hartz IV

Jeder 10. Empfänger seit 13 Jahren im Hartz IV System gefangen

Langzeitarbeitslosigkeit ist eines der Probleme, das mit dem Teilhabechancengesetz von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) in Angriff genommen werden soll. Davon sollen auch jene profitieren, die seit Einführung dauerhaft Hartz IV beziehen. Das trifft derzeit auf 468.990 Leistungsempfänger zu. Sie sind seit Januar 2005 im System. Angesichts von etwa 4,25 Millionen Arbeitssuchenden beträgt ihr Anteil knapp elf Prozent.Jeder 10. Empfänger seit 13 Jahren im Hartz IV System gefangen

Im Alter chancenlos: Hartz IV Schlinge zieht zu

Endstation Hartz IV – besonders ältere Leistungsempfänger ab 50 Jahren werden das schmerzlich feststellen. Dies belegen auch die Statistiken der Altersgruppen zum Hartz IV Leistungsbezug. Während in den letzten Jahren die Gesamtzahl der Leistungsempfänger sinkt und auch der quotenmäßige Anteil der Hilfebedürftigen, steigt der Anteil der über 50 jährigen Leistungsempfänger.

Im Alter chancenlos: Hartz IV Schlinge zieht zu

Ältere Arbeitslose bald früher in Hartz IV?

Verkürzung der Arbeitslosengeld BezugsdauerWie “Der Spiegel” bereichtet, stellt die CDU/ CSU Überlegungen an, das Arbeitslosengeld auf eine Bezugsdauer von generell 12 Monaten zu beschränken. Würde sich die Wahlkampfempfehlung des Parlamentskreises Mittelstand in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion durchsetzen, würde dies bedeuten, dass besonders ältere Arbeitslose viel früher als bisher in die Hartz IV Falle tappen, wenn sie keine Neuanstellung gefunden haben. Bei über 58-Jährigen würde sich die Kürzung der Bezugsdauer auf nur noch die Hälfte reduzieren. Zu der Problematik mit älteren Arbeitslosen und dem Anstieg der Hartz IV Bezieher haben wir bereits im Artikel “Im Alter zieht sich die Hartz IV Schlinge zu” berichtet.Ältere Arbeitslose bald früher in Hartz IV?

Im Alter zieht sich die Hartz IV Schlinge zu

Anstieg älterer ArbeitsloserAb 50 wird es eng, sehr eng – zumindest wenn man die offiziellen Zahlen der Agentur für Arbeit der Hartz IV Leistungsbezieher nach Personengruppen und Alter selektiert betrachtet.

Während die Anzahl der gesamten Hartz IV Bezieher sinkt, steigt der Anteil der über 50-Jährigen konstant. So ist der Anteil dieser Altersgruppe in den vergangenen fünf Jahren um über 24 Prozent gestiegen. Besonders kritisch ist der Zuwachs bei den 58-65 jährigen erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, hier ist ein Anstieg um über 51 Prozent seit 2007 zu verzeichnen. Wer mit über 50 in die Fänge von Hartz IV gerät, hat kaum noch Aussicht darauf, diesen zu entkommen. Im Alter zieht sich die Hartz IV Schlinge zu

Hartz IV: FDP-Politiker fordert weniger Druck und Kontrolle

„Langzeitarbeitslosigkeit demütigt und isoliert die Menschen“, betont Johannes Vogel. Der arbeitsmarktpolitische Sprecher der FDP, sieht anders als sein Parteichef Guido Westerwelle Zuckerbrot und Peitsche als falschen Weg in der Hartz-IV-Debatte und bezeichnet den gemeinwohlorientierten Arbeitsmarkt als „volkswirtschaftlich schädlich“.Hartz IV: FDP-Politiker fordert weniger Druck und Kontrolle

Hartz IV soll verschwinden – zumindest als Begriff

Einfach nur alter Wein in neuen Schläuchen oder tatsächlich ein echter Neuanfang? Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sieht im negativ behafteten Begriff „Hartz IV“ das größte Problem für eine sinnvolle und fruchtbare Debatte zum Thema Langzeitarbeitslosigkeit. Deshalb soll das Wort möglichst von der Bildfläche verschwinden.Hartz IV soll verschwinden – zumindest als Begriff