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Kritik

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Hartz IV: Altkanzler Schröder rechnet mit SPD ab

Die SPD kehrt Hartz IV den Rücken zu und derjenige, der die Agenda 2010 damals auf den Weg gebracht hat, schlägt derweil die Hände über dem Kopf zusammen. Altbundeskanzler Gerhard Schröder offenbart im Interview bei einer „Handelsblatt“-Veranstaltung in Berlin seine Gedanken und stellt zweifellos klar, dass er keine großen Stücke auf die geplante „Sozialstaatsreform 2025“ der aktuellen SPD Führung Andrea Nahles setzt.

Hartz IV: Altkanzler Schröder rechnet mit SPD ab

Jobcenter - Leiter redet über Hartz IV

Jobcenter-Leiter sagt: Hartz IV ist unglaublich schlecht gemacht

Davon, dass die Dämme brechen, kann zwar noch nicht die Rede sein. Doch die Hartz-IV-Kritik aus den eigenen Reihen nimmt stetig zu. Jetzt hat sich auch der Geschäftsführer des Jobcenters Saalfeld-Rudolstadt zu Wort gemeldet. „Hartz IV ist als Gesetz unglaublich schlecht gemacht“, sagt Uwe-Jens Kremlischka im Gespräch mit der Ostthüringer Zeitung.Jobcenter-Leiter sagt: Hartz IV ist unglaublich schlecht gemacht

Hartz IV Kritik unerwünscht – BA feuert kritischen Mitarbeiter

Kündigung des Arbeitsverhältnisses

Bundesagentur für Arbeit kündigt kritischen Mitarbeiter Bild: pauline/ pixelio.de

Kritik gegen das Hartz IV System ist in der Behörde unerwünscht, das hat bereits Inge Hannemann am eigenen Leib zu spüren bekommen, die von ihrem Arbeitgeber, Jobcenter team.arbeit.hamburg, freigestellt wurde. Nun musste ein weiterer kritischer Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit seinen Tisch räumen. Der Student der BA, Marcel Kallwass, erhielt am 27. Januar die Kündigung des Arbeitsverhältnisses, nachdem er sich mehrfach in seinem Blog kritisch gegen das Hartz IV System äußerte.Hartz IV Kritik unerwünscht – BA feuert kritischen Mitarbeiter

Keine Hartz IV Kritik gewünscht – Inge Hannemann von Jobcenter freigestellt

Inge HannemannInge Hannemann, die in den letzten Wochen auch als „Jobcenter-Mitarbeiterin mit Herz“ besonders in den Social Medien sehr bekannt wurde, ist heute Morgen von ihrem Arbeitgeber, dem Jobcenter Hamburg, von der Arbeit freigestellt worden. Damit reagiert die Behörde wie erwartet, auf die Kritiken die ihre  Mitarbeiterin regelmäßig in ihrem Blog altonabloggt gegen Jobcenter Praktiken veröffentlicht. Hannemann hinterfragt die Praxis der Behörde und setzt sich für Rechte von Hartz IV Betroffenen ein und kritisiert u. A. die Sanktionspraktiken.Keine Hartz IV Kritik gewünscht – Inge Hannemann von Jobcenter freigestellt

Bildungspaket: Eltern lassen finanzielle Unterstützung links liegen

Eigentlich sollte das vor einem Jahr auf den Weg gebrachte Bildungspaket den Ärmsten der Armen helfen. Geplant waren Zuschüsse für Nachhilfe, Klassenfahrten und die Schulspeisung. Wie allerdings aus aktuellen Medienberichten hervorgeht, ist das Bildungspaket eher ein „Rohrkrepierer“, der nicht dort ankommt, wo er eigentlich helfen soll – bei den Kindern und Jugendlichen in Deutschland.Bildungspaket: Eltern lassen finanzielle Unterstützung links liegen

Bundespräsident kritisiert Art und Weise der aktuellen Hartz-IV-Debatte

Bundespräsident Horst Köhler ist ein besonnener Mensch, bleibt mit seiner Meinung aber auch nicht hinterm Berg, wenn er Kritik für angebracht hält. Im Fall Guido Westerwelle bezeichnet er die Schmährufe für „überzogen“, empfiehlt dem FDP-Chef allerdings, mit etwas mehr Feingefühl zu agieren. Das gelte sowohl für mögliche Interessenkonflikte als auch für die Diskussion um Hartz IV. Bundespräsident kritisiert Art und Weise der aktuellen Hartz-IV-Debatte

Rüttgers kritisiert die Hartz-IV-Pläne von Kraft als unausgegoren

Der Vorschlag der nordrhein-westfälischen SPD-Landesvorsitzenden Hannelore Kraft, Langzeitarbeitslose auf freiwilliger Basis gemeinnützige Arbeit leisten zu lassen, wird von vielen Seiten in der Luft zerrissen. Jetzt mischt sich auch Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) in die Diskussion ein und bezeichnet die Idee als „zynisch und unausgegoren“.Rüttgers kritisiert die Hartz-IV-Pläne von Kraft als unausgegoren

Hartz-IV-Diskussion: Bundeskanzlerin weist ihren Vize zurecht

„Für alle Mitglieder der Bundesregierung ist es selbstverständlich, dass jemand, der arbeitet, mehr bekommen muss als jemand, der nicht arbeitet“, betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gestern in einem Interview. Sie bestätigt damit zwar den Grundtenor der Forderungen von FDP-Chef und Vizekanzler Guido Westerwelle, warf ihm aber gleichzeitig vor, mit seinem Vorpreschen und der unglücklich formulierten Kritik die Debatte zur Reform des Sozialstaates unnötig erschwert zu haben.Hartz-IV-Diskussion: Bundeskanzlerin weist ihren Vize zurecht

Westerwelle befürchtet Spaltung der Gesellschaft

Politiker müssen grundsätzlich damit rechnen, für ihre Aussagen oder Positionen zumindest verbal angegriffen zu werden. Guido Westerwelle scheint trotzdem eher überrascht angesichts der harschen Kritik an seinen Worten und wehrt sich. Für ihn stehe nach wie vor fest, dass es geistiger Sozialismus sei, wenn man dafür angegriffen werde, dass jemand der arbeitet, mehr haben müsse als jemand, der nicht arbeitet.Westerwelle befürchtet Spaltung der Gesellschaft