Klassenfahrt

Trauriges Mädchen

Hartz IV: Jobcenter zahlt Gymnasiastin Schulreise nicht

Mittels der Bildungs- und Teilhabeleistungen soll es jedem bedürftigen Kind oder Jugendlichen aus sozialschwachen Verhältnissen ermöglicht werden, am sozialen und kulturellen Leben teilzunehmen. Soweit die Theorie. Als eine Schülerin jedoch die Kostenübernahme für eine Studienreise beantragte, machte ihr das Jobcenter einen Strich durch die Rechnung.Hartz IV: Jobcenter zahlt Gymnasiastin Schulreise nicht

Jobcenter muss Klassenfahrt bezahlen

Hartz IV betrifft nicht nur Erwachsene. In Familien sind auch deren Kinder betroffen. Und müssen sich mitunter gerichtlich gegen Jobcenter durchsetzen. Im Rahmen eines Verfahrens in Hessen hat das Landessozialgericht Darmstadt das zuständige Jobcenter zur Zahlung von 300 Euro für eine Klassenfahrt verurteilt (Az.: L 7 AS 409/11). Ins Rollen gekommen war das Ganze durch die Ablehnung des Antrags auf Kostenübernahme, weil die Fahrt in die Bundeshauptstadt Berlin mit 350 Euro in den Augen des Jobcenters zu teuer war.Jobcenter muss Klassenfahrt bezahlen

Urteil: Hartz-IV-Empfänger müssen Schüleraustausch selbst zahlen

Es wird immer wieder auf gleiche Chancen bei der Bildung gepocht, aber immer noch mit zweierlei Maß gemessen: Wenn ein Schüler Hartz IV bezieht, besteht kein Anspruch auf Kostenübernahme für einen Schüleraustausch, sofern sich die Maßnahmen nur an wenige ausgewählte Jugendliche richtet. Das geht aus einem Urteil hervor, das gestern vom Landessozialgericht Baden-Württemberg gefällt wurde (Aktenzeichen L 13 AS 678/10).Urteil: Hartz-IV-Empfänger müssen Schüleraustausch selbst zahlen

Hartz IV Empfänger – Bürgerbeauftragte moniert schlechte Beratung

Schlechte Beratung, zu geringe Integrationserfolge und lange Bearbeitungszeiten – Brigitte Wille-Handels, Bürgerbeauftragte in Schleswig-Holstein, macht keinen Hehl daraus, dass sie mit der derzeitigen Betreuung von Hartz-IV-Empfängern nicht zufrieden ist. 3.500 Eingaben hatte ihr Büro 2009 insgesamt zu bearbeiten. Das sind zwar fünf Prozent weniger als im Vorjahr. Das Fazit der Bürgerbeauftragten bleibt gleich: „Der Fehler ist da der Standard, nicht die Ausnahme.“Hartz IV Empfänger – Bürgerbeauftragte moniert schlechte Beratung