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Viele Hartz IV Widersprüche und Klagen erfolgreich!

Die Bundesagentur für Arbeit hat jüngst die Zahlen zu den Widerspruchs- und Klageverfahren für Januar 2016 veröffentlicht. Aus diesen geht hervor, dass aktuell 186.953 Widersprüche und 194.819 Klagen gegen Hartz IV Bescheide eingereicht wurden. Die Erfolgsaussichten für betroffene Leistungsempfänger sind dabei gar nicht mal so schlecht, zu ihrem Recht zu kommen.Viele Hartz IV Widersprüche und Klagen erfolgreich!

Hartz IV Klagen im 22-Minuten-Takt

Hartz IV ist zu unübersichtlich, kompliziert und komplex. Das ist nicht nur eine Empfindung vieler, sondern wird auch durch die zahlreichen Widerspruchsverfahren und Klagen belegt. Alleine beim größten deutschen Sozialgericht in Berlin geht statistisch gesehen alle 22 Minuten eine Hartz IV Klage ein. In 60 Prozent aller Verhandlungen muss sich das Gericht mit Hartz IV und dem SGB II befassen.Hartz IV Klagen im 22-Minuten-Takt

Hartz IV Verfahren: Anwälte gewinnen immer

Anwälte können bei Widerspruchs- und Klageverfahren im Zusammenhang mit Hartz IV nicht verlieren, zumindest nicht aus finanzieller Sicht. Wie der “Spiegel” unter Berufung auf das neu erschienene Buch „Vorsicht Rechtsanwalt – ein Berufsstand zwischen Mammon und Moral” des Juristen und Ex-Fernsehjournalisten Joachim Wagner berichtet, haben viele Anwälte mit Hartz IV eine lukrative Einnahmequelle gefunden.Hartz IV Verfahren: Anwälte gewinnen immer

44 Prozent der Hartz IV Klagen sind erfolgreich

Sich gegen Hartz IV Bescheide und Maßnahmen zu wehren, hat Erfolg. Fast jede zweite eingereichte Klage von Betroffenen ist den Zahlen der Bundesagentur für Arbeit für April 2013 erfolgreich, indem ihr ganz oder zumindest teilweise stattgegeben wird. Lediglich  1.162 von den abgegangenen 10.967 Klagen wurden abgewiesen, was einer Quote von knapp über neun Prozent entspricht. 44 Prozent der Klagen können Hartz IV Bezieher ganz oder teilweise mit Hilfe der Sozialgerichte zu ihren Gunsten verbuchen, in 45 Prozent aller Fälle einigte man sich außergerichtlich. Auch bei Widersprüchen ist eine Erfolgsquote von über 35 Prozent zu verzeichnen.44 Prozent der Hartz IV Klagen sind erfolgreich

Sozialrichter: Zu viele fehlerhafte Hartz IV Bescheide

Fehlerhafte Hartz IV Bescheide sind für deutsche Sozialgerichte ein Dauerbrenner. Landen die Verfahren meist früher oder später auf den Schreibtischen der Richter und sorgen dafür, dass zumindest Sozialrichter nicht über einen Mangel an Arbeit klagen können. Allerdings sorgt die Flut von Anträgen auch dafür, dass für andere Verfahren kaum noch Platz ist und sich die Entscheidungszeiträume über Jahre hinziehen können.Sozialrichter: Zu viele fehlerhafte Hartz IV Bescheide

78 Prozent der Hartz IV Bescheide in Thüringen sind fehlerhaft

Dass die Klagebereitschaft bei vielen Hartz IV Beziehern in der Vergangenheit gestiegen ist, illustriert das am Donnerstag vor dem Bundessozialgericht verhandelte Verfahren einer Hartz IV Bezieherin wegen 20 Eurocent auf beispielhafte Art und Weise. Gleichzeitig zeigen aber auch Prüfungen des Landesrechnungshofs in Thüringen, welche Berechtigung einige der Klagen haben. Denn wie die Rechnungsprüfer bei ihren Untersuchungen von Hartz IV Bescheiden herausfanden, ist nur jeder 5. Bescheid ohne Mängel.78 Prozent der Hartz IV Bescheide in Thüringen sind fehlerhaft

Jobcenter sollen sich an Hartz IV Verfahrenskosten beteiligen

Die Klageflut seit Einführung von Hartz IV ist für die Sozialgerichte deutschlandweit eine Belastung. Allerdings ist es nicht nur das Arbeitspensum, das wie Blei auf den deutschen Sozialgerichten lastet, sondern auch die finanzielle Belastung. Denn die Verfahrenskosten bleiben oft genug an der Solidargemeinschaft hängen. Geht es nach Mario Czaja, soll damit endlich Schluss sein.Jobcenter sollen sich an Hartz IV Verfahrenskosten beteiligen

Klagen zu Hartz-IV erreichen Rekordhoch

193.981 Klagen zu Hartz IV und Arbeitslosengeld II gingen 2009 bei den Sozialgerichten ein. Das sind 11,1 Prozent mehr als 2008 – wobei 2008 noch ein Plus von 27,8 Prozent erreicht wurde. Bei den zuständigen Richtern hat Hartz IV damit für deutlich mehr Arbeit gesorgt. Sie schlagen jetzt Alarm. Denn der Trend, der 2005 begonnen habe, halte an und erreiche ein zunehmend höheres Niveau.Klagen zu Hartz-IV erreichen Rekordhoch

Flut von Hartz-IV-Klagen blockiert die Gerichte

Das Thema Hartz IV ist für die meisten Sozialgerichte in Deutschland inzwischen ein rotes Tuch. Kaum ein anderer Bereich sorgt für so viel Arbeit und bergeweise Akten auf den Schreibtischen der Richterinnen und Richter wie das ALG II und andere Hartz-IV-Mittel. Geht es ums Geld oder die Auslegung der Regeln für Langzeitarbeitslose, kennen offenbar weder Leistungsempfänger noch Behörden ein Pardon. Gekämpft wird um jeden Cent und mit allen juristischen Mitteln. Das Ergebnis ist ein drastischer Anstieg der Hartz-IV-Klagen.Flut von Hartz-IV-Klagen blockiert die Gerichte