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IAB fordert härtere Strafen für Hartz IV Empfänger

Wohin soll die Reise denn nun gehen? Auf der einen Seite werden Sanktionen im Rahmen von Hartz IV als kontraproduktiv und überholt bezeichnet. Die entsprechende Forderung lautet daher, die Strafen endlich abzuschaffen. Andererseits gibt es genug Stimmen, denen die Sanktionen gar nicht hart genug sein können, um Arbeitsverweigerer in die Spur zu bringen. Hierzu gehört offenbar auch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), das jetzt längere Strafen fordert. IAB fordert härtere Strafen für Hartz IV Empfänger

Ein-Euro-Jobs: Keine Brücke in den Arbeitsmarkt

Ursprünglich wurden Ein-Euro-Jobs (Arbeitsgelegehneiten mit Mehraufwandsentschädigung) eingeführt, um den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt zu erleichtert. Mittlerweile gab es viele Untersuchungen, die belegen, dass dieses Ziel verfehlt wurde. So auch die neuste Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit.Ein-Euro-Jobs: Keine Brücke in den Arbeitsmarkt

Studie: Viele Hartz IV Empfänger psychisch erkrankt

Mann mit Depressionen

Immer mehr Menschen in Hartz IV werden krank und die Jobcenter sind überfordert
Bild: © Oleg Golovnev/ bigstockphoto.de

Bei über einem Drittel der Hartz IV Empfänger wurden innerhalb eines Jahres psychische Erkrankungen festgestellt. Das ist das Ergebnis einer am Donnerstag vorgestellten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und der Universität Halle-Wittenberg.Studie: Viele Hartz IV Empfänger psychisch erkrankt

407 Euro Hartz IV Regelsatz – hat Regierung falsch gerechnet?

Ob der aktuelle Hartz IV Regelsatz das soziokulturelle Existenzminimum absichert, ist fraglich. Hätte die Bundesregierung die Kritik des Bundesverfassungsgerichts aus Februar 2010 ohne weitere Änderungen in der Berechnung umgesetzt, würde sich der aktuelle Regelsatz auf 407 Euro belaufen. So hat zwar die Regierung auf Druck des Verfassungsgerichts vorgenommen, dafür aber an anderen Stellen Änderungen im Rechenverfahren modifiziert. 407 Euro Hartz IV Regelsatz – hat Regierung falsch gerechnet?

IAB Studie: Zu wenige Hartz IV Bezieher für Kinderbetreuung qualifiziert

Vor dem Hintergrund, dass ab August dieses Jahres alle Eltern für ihre ein- bis dreijährigen Kinder einen Anspruch auf einen Betreuungsplatz haben, entsteht in diesem Bereich ein massiver Fachkräftemangel. Die Bundesagentur für Arbeit rechnet mit einem Zusatzbedarf an Personal von 40.000 Vollzeitstellen in KiTas und 25.000 offenen Jobs in der Tagespflege. Die neuen Pläne der Regierung sehen vor, diese Personallücke beispielsweise mit Erwerbslosen zu schließen. Allerdings hat eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ergeben, dass der Kreis der hierfür qualifizierten Hartz IV Bezieher nicht “allzu groß” ist.IAB Studie: Zu wenige Hartz IV Bezieher für Kinderbetreuung qualifiziert

“Hartz IV Schmarotzer” nur Einzelfälle

Empfänger der Grundsicherungsleistung Arbeitslosengeld II (Hartz IV) haben in der Bevölkerung allgemein mit sehr vielen Vorurteilen zu kämpfen. Durch Einzelfälle wie “Florida-Rolf”, “Mallorca-Karin” oder Arno D. aus Hamburg steigt der Unmut gegen die Schwächsten der Gesellschaft. Bereits im Oktober letzten Jahres ergab eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach (IfD), dass 40 Prozent der Befragten (ab 16 Jahren) Hartz IV Empfänger für faul halten und 57 Prozent gaben sogar an, dass Leistungsempfänger scheinbar eine mangelnde Qualifikation vorweisen können oder bei der Arbeitssuche zu wählerisch seien. Die Realität sieht glücklicherweise anders aus.“Hartz IV Schmarotzer” nur Einzelfälle

Jobverlust: Aufstocker rutschen umgehend in Hartz IV

Noch zeigt sich der Arbeitsmarkt in Deutschland robust. Einer aktuellen Umfrage nach stellt sich ein knappes Drittel der Unternehmen aber in absehbarer Zeit auf Entlassungen ein. Und für viele Betroffene führt der Weg nicht in ALG I, sondern umgehend in Hartz IV. Einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zufolge sind davon 30 Prozent betroffen.Jobverlust: Aufstocker rutschen umgehend in Hartz IV

Jobcenter sanktionieren Männer häufiger ab als Frauen

Eigentlich hat sich Deutschland die Gleichbehandlung der Geschlechter auf die Fahnen geschrieben. Allerdings bewegen sich in verschiedenen Bereichen Männer und Frauen nach wie vor nicht auf Augenhöhe. Sind es im Erwerbsleben unter anderem die Gehälter, lässt sich dieser Umstand auch auf die Häufigkeit der Sanktionen beim Bezug von Hartz IV ausdehnen. Wie aus einer aktuellen Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hervorgeht, greifen Jobcenter gegenüber Männern deutlich häufiger zu Strafen als bei Frauen.Jobcenter sanktionieren Männer häufiger ab als Frauen