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Hinzuverdienst

Mann deprimiert - Hartz IV Zuverdienstregeln sind grotesk

Arbeitsmarktexperte über Hartz IV Zuverdienst: „Das ist grotesk!“

Zum 1. Januar 2019 ist das neue Teilhabechancengesetz in Kraft getreten. Ziel war es neue Chancen für Langzeitarbeitslose auf dem sozialen und dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu schaffen. Nach nun knapp einem Jahr zieht FDP Arbeitsmarktexperte Johannes Vogel eine kritische Zwischenbilanz und fordert die Bundesregierung auf, die Hartz IV Zuverdienstregeln anzupassen. Arbeitsmarktexperte über Hartz IV Zuverdienst: „Das ist grotesk!“

„Hartz IV ist der größte Scheiß“

Sie ist 17 Jahre jung, geht zur Schule und macht demnächst das Abitur. Diese Konstellation hätte die Funke Medien Gruppe ganz bestimmt nicht zu einem längeren Beitrag inspiriert. Wohl aber, wenn eine junge Frau ihrem Herzen Luft macht und via Twitter schreibt: „Hartz IV ist der größte Scheiß.“ Warum? Weil die Grundsicherung verhindert, dass sie für ihre Zukunft sparen kann. Ihr wird gewissermaßen der Weg in ein selbstbestimmtes Leben verbaut.

„Hartz IV ist der größte Scheiß“

Ferienjobs: Schüler dürfen bis zu 1.200 Euro anrechnungsfrei dazuverdienen

Sommer, Sonne , Sommerferien – Ferienjob. Wie Schüler ihre Ferien verbringen ist meist sehr vielfältig, sicher ist allerdings auch, dass viele die Zeit nutzen, um sich mit Ferienjobs das Taschengeld aufzubessern. Auch Kinder aus Hartz IV Familien sollen hier nicht schlechter gestellt werden und dürfen im Rahmen der Ferienjobs bis zu 1.200 Euro anrechnungsfrei hinzuverdienen.Ferienjobs: Schüler dürfen bis zu 1.200 Euro anrechnungsfrei dazuverdienen

FDP fordert höheren Hartz IV Hinzuverdienst

Wer Hartz IV bezieht, muss bei zusätzlichen Einkünften einen erheblichen Teil des Einkommens abgeben. Derzeit bleiben nur die ersten 100 Euro des zusätzlichen Einkommens bei Hartz IV Beziehern anrechnungsfrei, bis 1.000 Euro je Monat sieht die Situation deutlich anders aus, nur 20 Prozent sind in diesem Fall anrechnungsfrei. Für Empfänger von Hartz IV sinkt damit die Motivation für den Hinzuverdienst. Eine Tatsache, welche die FDP jetzt angehen will. In den Augen der Liberalen ist es an der Zeit, über Reformen der Hinzuverdienstgrenzen nachzudenken.FDP fordert höheren Hartz IV Hinzuverdienst

Mehr Zuverdienst bei Hartz IV

Bezieher von aufstockendem ALG II oder aufstockenden Grundsicherungsleistungen können ab dem 1. Juli mehr Geld von ihrem Verdienst für sich behalten.  Mit diesem Stichdatum ändern sich die Bestimmungen für die Anrechnung von Einkommen auf die Leistungen.Mehr Zuverdienst bei Hartz IV

Hartz IV: FDP will die Zuverdienstmöglichkeiten neu regeln

Die nächste Runde mit Vorschlägen zu Hartz IV und Möglichkeiten, Langzeitarbeitslose in Lohn und Brot zu bringen, ist eröffnet. Die FDP will dazu die Anreize, eine sozialversicherungspflichtige Arbeit aufzunehmen, verbessern. Zwei Vorschläge im Bezug auf die Hinzuverdienstmöglichkeiten, die gestern vorgestellt wurden, stehen im Raum.Hartz IV: FDP will die Zuverdienstmöglichkeiten neu regeln

Ist Hartz IV eine staatliche Stilllegungsprämie?

Immer mehr Arbeitnehmer müssen ihren Lohn mit Hartz IV aufstocken, um genug zum Leben zu haben und die Familie satt zu bekommen – obwohl sie 40 Stunden die Woche malochen. Selbst dann haben sie nicht viel mehr Geld in der Tasche als ein Arbeitslosengeld-II-Empfänger. Darf das sein? Eher nicht. In dem Punkt sind sich viele Politiker einig: Arbeit muss sich lohnen.Ist Hartz IV eine staatliche Stilllegungsprämie?

Hartz-IV-Debatte: Roland Koch stochert weiter

Wie weit er sich mit seinen Äußerungen zur Arbeitspflicht von Hartz-IV-Empfängern bereits ins Abseits manövriert hat, scheint Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) gar nicht zu merken. Trotz heftigster Kritik von allen Seiten und selbst aus den eigenen Reihen stochert er weiter und legt noch einen drauf: Härtere Sanktionen gegen Arbeitsunwillige lautet sein neuer Vorschlag.Hartz-IV-Debatte: Roland Koch stochert weiter

Hartz IV: Wirtschaftsweiser schlägt Pflicht zur Arbeit vor

Pflicht zur Arbeit, mehr Hinzuverdienst, dafür weniger Regelleistung: Auf diese Formel lässt sich die Idee von Wolfgang Franz bringen. Der 65-Jährige Wirtschaftsweise will Hartz-IV-Empfänger statt mit Zuckerbrot mit der Peitsche zur Arbeit treiben. Für ihn ist eine Kürzung der Transferleistung um 30 Prozent der beste Anreiz, sich wieder auf dem geregelten Arbeitsmarkt umzusehen und um eine Festanstellung zu bemühen.Hartz IV: Wirtschaftsweiser schlägt Pflicht zur Arbeit vor

ALG II: Höhere Hinzuverdienstgrenze treibt mehr Menschen in Hartz IV

Heinrich Alt, Vorstandmitglied der Bundesagentur für Arbeit, warnt in einem Interview mit der Financial Times Deutschland davor, zu sehr an der Hinzuverdienstgrenze zu rütteln. Abhängig davon, wie hoch die Änderungen ausfielen, könnten wenige tausend oder aber ein paar Millionen Menschen zu Leistungsbeziehern werden. Denn die Grenze gelte nicht nur für den Personenkreis, der bereits Hartz IV beziehe, sondern auch für jeden, der wenig verdiene und mit Sozialleistungen aufstocken müsse. Derzeit gebe es rund 540.000 so genannte Aufstocker. Wie viele es werden könnten, lasse sich nicht absehen.ALG II: Höhere Hinzuverdienstgrenze treibt mehr Menschen in Hartz IV

Eine Anrechnung des Zubrotes beim ALG II ist nur mit Zustimmung des Leistungsempfängers erlaubt

Das Zubrot aus einer geringfügigen Beschäftigung nachträglich auf das Arbeitslosengeld II anzurechnen, ist nur mit Einwilligung des Betroffenen möglich. Das geht aus einem Urteil des Sozialgerichtes Koblenz hervor (AZ S 11 AS 635/06). Ausnahme: Gegenüber der Arge oder Arbeitsagentur werden vorsätzlich falsche Angaben gemacht.Eine Anrechnung des Zubrotes beim ALG II ist nur mit Zustimmung des Leistungsempfängers erlaubt