Geringverdiener

Arm trotz Arbeit – Jeder dritte Hartz IV Empfänger ist Aufstocker

Fast ein Drittel der Bezieher von Hartz IV Leistungen sind sog. Aufstocker, die von ihrem Arbeitseinkommen nicht leben können. Im vergangenen Jahr betraf das 1,33 Millionen Menschen, die trotz einer Erwerbstätigkeit die Hilfe vom Amt benötigten, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Eine Untersuchung des Instituts Arbeit und Qualifikation der Uni Duisburg-Essen (IAQ) hat ergeben, dass dieser Personenkreis im Jahr 2012 einen Anteil von 30,4 Prozent an der Gesamtzahl der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen ausmachte.Arm trotz Arbeit – Jeder dritte Hartz IV Empfänger ist Aufstocker

Minijob – Sackgasse statt Brücke zur Festanstellung

450 Euro JobWer denkt, dass er mit einem Minijob den Sprung in die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung schafft, wird meist bitter enttäuscht. Eine Studie im Auftrag des Bundesfamilienministeriums hat ergeben, dass gerade mal 14 Prozent der Frauen, die früher hauptbeschäftigt einen Minijob ausübten, heute eine Vollzeitstelle besetzen. 26 Prozent üben eine Teilzeitbeschäftigung mit mindestens 20 Stunden aus und über die Hälfte der ehemaligen Minijobber seien arbeitslos. Derzeit sind in Deutschland gut fünf Millionen Menschen in einer geringfügigen Beschäftigung, der Großteil sind Frauen.Minijob – Sackgasse statt Brücke zur Festanstellung

Zahl der Hartz IV Aufstocker um 76 Prozent gestiegen

Die Zahl derer, die Ihren Unterhalt mit Hartz IV aufstocken müssen, ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Wie aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hervorgeht (IAB), ist bei Selbständigen und Freiberuflern ein Anstieg von 76 Prozent im Vergleich von 2011 zum Jahresdurchschnitt 2007 zu verzeichnen. Alleine im Jahreswechsel 2010 zu 2011 ist ein Anstieg von 16 Prozent zu verzeichnen.Zahl der Hartz IV Aufstocker um 76 Prozent gestiegen

Jobverlust: Aufstocker rutschen umgehend in Hartz IV

Noch zeigt sich der Arbeitsmarkt in Deutschland robust. Einer aktuellen Umfrage nach stellt sich ein knappes Drittel der Unternehmen aber in absehbarer Zeit auf Entlassungen ein. Und für viele Betroffene führt der Weg nicht in ALG I, sondern umgehend in Hartz IV. Einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zufolge sind davon 30 Prozent betroffen.Jobverlust: Aufstocker rutschen umgehend in Hartz IV

Billiglöhne: Bund zahlt 2011 rund 2 Mrd. bei Geringverdienern drauf

Arbeit muss sich lohnen – ein Credo, dass von Politikern immer wieder gern benutzt wird. Leider hat sich in den letzten Jahren die Situation in Deutschland deutlich verschlechtert. Mehr und mehr Billiglöhne führen dazu, dass Arbeitnehmer – trotz Vollzeitbeschäftigung – ihr Einkommen mit finanzieller Hilfe vom Staat durch Hartz IV aufstocken müssen.Billiglöhne: Bund zahlt 2011 rund 2 Mrd. bei Geringverdienern drauf

Immer mehr Hartz-IV-Aufstocker

Die Zahl der Menschen, die trotz eines Arbeitseinkommens auf zusätzliche Sozialleistungen nach Hartz-IV angewiesen sind, ist drastisch angestiegen. Zählten 2005 im Jahresdurchschnitt noch etwa 880.000 zu den so genannten Aufstockern, stieg diese Zahl bis Januar 2007 auf etwa 1,3 Millionen an. Das teilte das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung am Montag mit. Immer mehr Hartz-IV-Aufstocker

Leistung nur bei Arbeit soll 1,4 Millionen Arbeitsplätze schaffen

1,4 Millionen neue Arbeitsplätze für Geringverdiener sind laut dem Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) möglich, würde die von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos und seinen Mitarbeitern entwickelte Reformidee für den Arbeitsmarkt umgesetzt. Lediglich rund 146.000 Stellen, damit wesentlich schlechtere Erfolgsaussichten, seien es bei dem von Bundeswirtschaftsminister Franz Müntefering bevorzugten Modell.Leistung nur bei Arbeit soll 1,4 Millionen Arbeitsplätze schaffen