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Energiekosten

SPD-Minister gegen Strom Sozialtarife

Energie wird zunehmend teurer. Eine Entwicklung, die besonders einkommensschwache Haushalte, die etwa auf Hartz IV Leistungen angewiesen sind, zu spüren bekommen. Die von verschiedenen Seiten angeregte Debatte um spezielle Sozialtarife zur Entlastung dieser Schichten scheint zumindest auf politischer Ebene auf keinen fruchtbaren Boden zu fallen. Gegenüber der „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ sprach sich Garrelt Duin, nordrhein-westfälischer Wirtschaftsminister der SPD, gegen entsprechende Regelungen aus.SPD-Minister gegen Strom Sozialtarife

Hartz IV Haushalte geraten in die Energiearmut

Für mittlere Einkommen sind steigende Energiekosten zweifelsohne ärgerlich, aber haben selten ein bedrohliches Ausmaß. Wesentlich mehr bangen dagegen Haushalte, die von Hartz IV leben müssen, vor der nächsten Stromrechnung. Denn seit die Kosten in diesem Bereich immer schneller steigen, müssen viele der Betroffenen immer wieder auf die Regelleistungen zurückgreifen, um die Energie finanzieren zu können. Oder sie bleiben dem Versorger einen Teil der Stromkosten schuldig. Die Folge: Früher oder später wird die Energie den Haushalten einfach abgeklemmt.Hartz IV Haushalte geraten in die Energiearmut

Wohn- und Energiekosten machen ALG II Empfängern zu schaffen

Bezieher von Hartz IV und Aufstocker stehen im Hinblick auf das Einkommen am unteren Ende der gesellschaftlichen Entwicklung. Umso stärker werden diese Personenkreise von den immer weiter steigenden Energiekosten belastet. Richteten sich zuletzt die Blicke vor allem auf die Spritpreise an der Zapfsäule, verteuerte sich auch die Haushaltsenergie. Allein im Januar 2012 kletterte dieser Posten um 7,7 Prozent, beim Heizöl sogar um 17,2 Prozent.Wohn- und Energiekosten machen ALG II Empfängern zu schaffen

Stromkosten: Wenn plötzlich die Lichter ausgehen

Hartz-IV-Empfänger leben am unteren Rand der Gesellschaft. Ein Urteil, das viele Bürger fällen und die daher eine gewisse Angst vor dem Abstieg mit in den Alltag nehmen. Welche Sorgen und Nöte Hartz-IV-Empfänger tatsächlich haben, bleibt oft im Dunkel. Dabei werden mitunter schon elementare Ansprüche zu einem Problem – wie die lückenlose Versorgung mit Strom. Allein in Nordrhein-Westfalen lag die Zahl der Stromsperrungen bei mehr als 62.000, Tendenz nach Ansicht einiger Experten steigend.Stromkosten: Wenn plötzlich die Lichter ausgehen

Laut Caritas sind Hartz IV-Leistungen nicht ausreichend

Die Caritas im Erzbistum Paderborn hat die Leistungen des Hartz IV-Regelsatzes als vollkommen unzureichend bezeichnet. Um am gesellschaftlichen Leben voll und ganz teilnehmen zu können, reiche die Summe auf keinen Fall aus. Es wird vor allem darauf verwiesen, dass die steigenden Kosten der Lebenshaltung und die hohen Energiepreise viel zu wenig berücksichtigt würden. Laut Caritas sind Hartz IV-Leistungen nicht ausreichend