Einkommenanrechnung

HartzIV-50Euro-Taschengeld-Oma-anrechnungsfrei

Hartz IV Urteil: 50 Euro Taschengeld von Oma sind anrechnungsfrei

Grundsätzlich werden Hartz IV Beziehern sämtliche Einnahmen und Vermögenswerte auf die Leistungen des Jobcenters angerechnet. Es gibt jedoch Ausnahmen – Wenn die Anrechnung grob unbillig wäre, darf die Einnahme nicht als Einkommen angerechnet werden. Das Sozialgericht Düsseldorf stellte sich im Sommer 2017 auf die Seite eines Hilfebedürftigen und urteilte, dass das Taschengeld i. H. v. monatlich 50 Euro, welches er von seiner Großmutter erhielt, nicht auf seinen Bedarf angerechnet werden darf. Hartz IV Urteil: 50 Euro Taschengeld von Oma sind anrechnungsfrei

Personen Geld geben

Hartz IV: Vorsicht bei Zuwendungen von Verwandten

Nach einer Entscheidung des Bundessozialgerichts (BSG) unter dem Az. B 14 AS 46/09 R ist bei Zuwendungen von Verwandten zu unterscheiden, ob es sich um eine finanzielle Hilfe als rückzahlungspflichtiges Darlehen oder eine Unterstützung ohne Rückzahlungspflicht handelt. Davon ist nämlich abhängig, ob die Unterstützung im Sinne des § 11 SGB II als Einkommen angerechnet wird oder keine Auswirkungen auf die Hartz IV Leistungen hat.Hartz IV: Vorsicht bei Zuwendungen von Verwandten

Geldquellen und Hartz IV Betrug

Hartz IV Bezieher müssen gegenüber dem zuständigen Jobcenter ihre Einkünfte offenlegen. Allerdings gibt es Geldquellen, von denen besser niemand etwas weiß. Allerdings kann es dann durchaus sein, dass man gleich doppelt auf der Anklagebank sitzt – im wörtlichen Sinne. Konkret geht es um ein Verfahren, welches derzeit beim Amtsgericht Düsseldorf anhängig ist.Geldquellen und Hartz IV Betrug

FDP fordert höheren Hartz IV Hinzuverdienst

Wer Hartz IV bezieht, muss bei zusätzlichen Einkünften einen erheblichen Teil des Einkommens abgeben. Derzeit bleiben nur die ersten 100 Euro des zusätzlichen Einkommens bei Hartz IV Beziehern anrechnungsfrei, bis 1.000 Euro je Monat sieht die Situation deutlich anders aus, nur 20 Prozent sind in diesem Fall anrechnungsfrei. Für Empfänger von Hartz IV sinkt damit die Motivation für den Hinzuverdienst. Eine Tatsache, welche die FDP jetzt angehen will. In den Augen der Liberalen ist es an der Zeit, über Reformen der Hinzuverdienstgrenzen nachzudenken.FDP fordert höheren Hartz IV Hinzuverdienst

Einkommen von Stiefeltern kürzt Hartz IV

Das Bundessozialgericht hat am 14. März 2012 mit Urteil (Az.: B 14 AS 17/11 R) entschieden, dass das Einkommen des im selben Haushalt lebenden Stiefelternteils auf die Grundsicherung eines volljährigen Kindes bedarfsmindernd zu berücksichtigen ist. Von diesem Grundsatz kann nur abgewichen werden, wenn das volljährige Kind keine enge Bindung zum leiblichen Elternteil hat.Einkommen von Stiefeltern kürzt Hartz IV

Keine Anrechnung von Heimkinder-Entschädigung auf Hartz IV

Wie aus einem Interview des “Westfalen-Blatts” mit dem Ministeriumssprecher des Bundesfamilienministeriums Hanno Schäfer, hervorgeht, plant das Ministerium eine Nichtanrechnung der Entschädigung für ehemalige Heimkinder als Einkommen auf Hartz IV Leistungen. Ziel des Vorhabens sei es, eine vollständige, bedarfsmindernde Anrechnung auf Hartz IV und andere Transferleistungen zu verhindern.Keine Anrechnung von Heimkinder-Entschädigung auf Hartz IV

Steuerrückerstattung wird auf Hartz IV angerechnet

Nun wurde es auch höchstrichterlich geregelt: Steuerrückerstattungen werden auf Hartz IV angerechnet. Geklagt hatte eine Frau aus Berlin, die Hartz IV bezog und für die vergangenen Jahre ohne Hartz-IV-Bezug eine größere Rückerstattung vom Finanzamt bekam. Daraufhin wurde ihr der laufende Bezug von der Grundsicherung entzogen und sie sollte rund 430 Euro an zuviel erhaltenen Hartz IV zurückzahlen.

Steuerrückerstattung wird auf Hartz IV angerechnet