Ein-Euro-Job

Mann säubert Straße

Hartz IV: Ein-Euro-Jobs sind out

Der Ein-Euro-Job als Brücke in den regulären Arbeitsmarkt hat offenbar ausgedient. Die Zahl der langzeitarbeitslosen Hartz IV Empfänger, die in entsprechenden Maßnahmen aktiv sind, ist seit 2006 spürbar zurückgegangen: von 836.333 auf 183.703 im vergangenen Jahr. Diese Zahlen nennt RP-online und bezieht sich dabei auf Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA).Hartz IV: Ein-Euro-Jobs sind out

Hartz IV: Erfolgreiche Wertersatzklage gegen rechtswidrigen Ein-Euro-Job

900 Euro Ausgleichszahlung für einen rechtswidrigen Ein-Euro-Job konnte sich ein Hartz IV Leistungsempfänger vor dem Sozialgericht Dortmund erkämpfen. Sieben Jahre nach dem Aufzwingen eines rechtswidrigen Ein-Euro-Jobs durch das Jobcenter Märkischer Kreis und mehr als drei Jahre nach Erhebung der Wertersatzklage konnte der Kläger nach einem geschlossenen Vergleich zumindest teilweise Gerechtigkeit erfahren.Hartz IV: Erfolgreiche Wertersatzklage gegen rechtswidrigen Ein-Euro-Job

Hartz IV Maßnahme: Taubenkot mit Spachtel beseitigen

Dass Ein-Euro-Jobs einen so schlechten Ruf genießen ist vor Allem der Zweckmäßigkeit für den Hartz IV Empfänger geschuldet. Meist handelt es sich nur um Maßnahmen, die dem Zeitvertreib dienen und den Langzeitarbeitslosen beruflich kaum bis gar nicht voran bringen. So auch ein Fall aus Moers, wo sich Hartz IV Empfänger im Rahmen einer Ein-Euro-Job Maßnahme um ein Taubenhaus kümmern müssen und unter Anderem Kot mit Spachteln vom Boden und Brettern kratzen müssen.Hartz IV Maßnahme: Taubenkot mit Spachtel beseitigen

Ein-Euro-Jobs: Keine Brücke in den Arbeitsmarkt

Ursprünglich wurden Ein-Euro-Jobs (Arbeitsgelegehneiten mit Mehraufwandsentschädigung) eingeführt, um den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt zu erleichtert. Mittlerweile gab es viele Untersuchungen, die belegen, dass dieses Ziel verfehlt wurde. So auch die neuste Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit.Ein-Euro-Jobs: Keine Brücke in den Arbeitsmarkt

BSG: Bei unzulässigen Ein-Euro-Jobs nachträglich Geld zurückfordern

Agentur für Arbeit Gebäude Jobcenter

Das Bundessozialgericht hat entschieden, dass auch nachträglich die Differenz zum Tariflohn bei rechtswidrigen Ein-Euro-Jobs gefordert werden kann Bild: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de

Handelt es sich bei der “Arbeitsgelegenheit mit Aufwandsentschädigung” um einen durch das Jobcenter vermittelten und rechtswidrigen Ein-Euro-Job, so können Hartz IV Empfänger auch nachträglich mehr Geld fordern. So entschied das Bundessozialgericht in seiner heutigen Entscheidung unter dem Az. B 14 AS 75/12 R. Betroffene sollten sich aber nicht zu viel Zeit mit der Rückforderung lassen, da sonst Teilansprüche verloren gehen können.BSG: Bei unzulässigen Ein-Euro-Jobs nachträglich Geld zurückfordern

Hochwasser

Ein-Euro-Job: 3.000 ältere Hartz IV Bezieher sollen Flutschäden beseitigen

Die diesjährige Flutkatastrophe hat enorme Schäden angerichtet, die es nun zu beseitigen gilt. Bisher gab es tausende Helfer, die freiwillig Sandsäcke schleppten und Deiche damit sicherten. Mit der Freiwilligkeit ist jetzt Schluss, zumindest für 3.000 ältere Hartz IV Bezieher. Während andere Länder noch debattieren, wie die Flutschäden beseitigt werden, hat das mit 20 Milliarden überschuldete Land Sachsen-Anhalt bereits einen festen Plan: 3.000 Arbeitslose über 50 aus dem Programm “Aktiv zur Rente” wurden nun verpflichtend verdonnert, als Helfer zu aggieren. Ein-Euro-Job: 3.000 ältere Hartz IV Bezieher sollen Flutschäden beseitigen

Rotstift bei Hartz IV verschafft Jobcentern Überschuss im Budget

Während Hartz IV Bezieher im Alltag den Gürtel enger schnallen müssen, bleiben in Berlin Millionen übrig, die eigentlich für deren Förderung gedacht waren. Einem Bericht der „B.Z.“ zufolge geht es für das Land Berlin allein um neun Millionen Euro, die Arbeitssenatorin Dilek Kolat nicht nutzen kann. Ursprünglich hatte man in Berlin für den Haushalt extra mehr als 40 Millionen Euro vorgesehen, welche der Förderung von Hartz IV Beziehern dienen sollten.Rotstift bei Hartz IV verschafft Jobcentern Überschuss im Budget

Ein-Euro-Job und die Chance auf Festanstellung

Ein-Euro-Jobs haben alles andere als einen guten Ruf – sowohl bei denen, die eine solche Tätigkeit ausüben wie auch im Rest der Bevölkerung. Eine neue Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat sich jetzt mit den Auswirkungen dieser Beschäftigung auseinandergesetzt und ist auf ein mehr oder minder überraschendes Ergebnis gestoßen. Der Ein-Euro-Job kann die Chancen von etwa Hartz IV Beziehern, in den kommen drei Jahren eine reguläre Anstellung zu finden, durchaus erhöhen.Ein-Euro-Job und die Chance auf Festanstellung

Hartz IV Arbeitsgelegenheiten: Arbeitgeber und Gewerkschaften koalieren bei Ein-Euro-Jobs

Naturgemäß sind sich Arbeitgeber und Gewerkschaften spinnefeind und haben kaum Anknüpfungspunkte miteinander. Diese bisher klare Front bröckelt allerdings bei den Hartz IV Arbeitsgelegenheiten (§ 16d SGB II), den so genannten Ein-Euro-Jobs: hier ziehen die beiden Kontrahenten an einem Strang.Hartz IV Arbeitsgelegenheiten: Arbeitgeber und Gewerkschaften koalieren bei Ein-Euro-Jobs

BA-Chef hält nichts von schärferen Hartz IV Sanktionen

Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, hat sich in einem Interview mit der Onlineausgabe des „Merkur“ zur Entwicklung der Arbeitslosenzahlen, Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger, den sozialen Arbeitsmarkt und das Urteil zu den ALG-II-Regelsätzen für Kinder geäußert. Er fordert gerade von jungen Arbeitslosen deutlich mehr Flexibilität, hält aber nichts davon, den Maßnahmenkatalog zu verschärfen, sollte annehmbare Arbeit abgelehnt werden.BA-Chef hält nichts von schärferen Hartz IV Sanktionen

Hartz IV: FDP-Politiker fordert weniger Druck und Kontrolle

„Langzeitarbeitslosigkeit demütigt und isoliert die Menschen“, betont Johannes Vogel. Der arbeitsmarktpolitische Sprecher der FDP, sieht anders als sein Parteichef Guido Westerwelle Zuckerbrot und Peitsche als falschen Weg in der Hartz-IV-Debatte und bezeichnet den gemeinwohlorientierten Arbeitsmarkt als „volkswirtschaftlich schädlich“.Hartz IV: FDP-Politiker fordert weniger Druck und Kontrolle