Debatte

Hartz IV: Heftige Debatte entzündet sich an der “Chipkarte für Bildung”

Die Neuregelung der Hartz-IV-Sätze sorgt in der Politik für Durcheinander und heftige Debatten. Während Ursula von der Leyen im Morgenmagazin des öffentlich-rechtlichen Senders ARD eine Beteiligung privater Spender an der Finanzierung von Bildungsgutscheinen für Kinder aus Hartz-IV-Familien angeregt hat, entzündet sich eine Diskussion an der Bildungschipkarte. Neben einigen Befürwortern dieser Lösung regt sich an dem Vorschlag, die Bildungsangebote über eine Chipkarte zu verteilen, Widerstand.Hartz IV: Heftige Debatte entzündet sich an der “Chipkarte für Bildung”

Soziologe: Eliten machen Front gegen Hartz-IV-Empfänger

Der Soziologe Michael Hartmann hat in einem Interview mit der „Zeit“ seine Sicht der Dinge zur aktuellen Hartz-IV-Debatte erläutert. Thilo Sarrazin, der Leistungsempfängern aus Spargründen kaltes Duschen empfiehlt, ist für ihn nur ein Mosaikstein in der aktuellen Entwicklung. Es werde von Sozialschmarotzern gesprochen, von Enteignung der Leistungsträger und Einwanderung in Sozialsysteme. „All das und das öffentliche Echo zeigen mir, dass salonfähig geworden ist, was Sarrazin sagt“, so Hartmann.Soziologe: Eliten machen Front gegen Hartz-IV-Empfänger

Westerwelles Hartz-IV-Rechnung geht nicht auf

In der Debatte um Hartz IV und Arbeit, die sich wieder lohnen muss, wurden schon viele Zahlen, Fakten und Daten genannt. Auch FDP-Chef Guido Westerwelle hat sich mit Musterrechnungen weit aus dem Fenster gelehnt. Dass seine Zahlen nicht den Tatsachen entsprechen, kam jetzt ans Licht, nachdem die Linksfraktion eine Berechnungsanfrage an das Bundesarbeitsministerium gestellt hat.Westerwelles Hartz-IV-Rechnung geht nicht auf

Bundespräsident kritisiert Art und Weise der aktuellen Hartz-IV-Debatte

Bundespräsident Horst Köhler ist ein besonnener Mensch, bleibt mit seiner Meinung aber auch nicht hinterm Berg, wenn er Kritik für angebracht hält. Im Fall Guido Westerwelle bezeichnet er die Schmährufe für „überzogen“, empfiehlt dem FDP-Chef allerdings, mit etwas mehr Feingefühl zu agieren. Das gelte sowohl für mögliche Interessenkonflikte als auch für die Diskussion um Hartz IV. Bundespräsident kritisiert Art und Weise der aktuellen Hartz-IV-Debatte

SPD-Idee: Hartz-IV-Empfänger sollen gemeinnützige Arbeit leisten

Gemeinwohlorientierter Arbeitsmarkt – hört sich gut an, heißt aber nichts anderes als dass Hartz-IV-Empfänger gegen ein geringes Entgelt in Seniorenheimen und auf öffentlichen Sportplätzen arbeiten sollen. Dieser Vorstoß von der nordrhein-westfälischen SPD-Chefin Hannelore Kraft sorgt für viel Diskussionsstoff, zumal sie behauptet, ein Viertel der Leistungsempfänger werde nie einen regulären Job finden.SPD-Idee: Hartz-IV-Empfänger sollen gemeinnützige Arbeit leisten

Hartz-IV-Debatte: Westerwelle erwartet mehr Leistungsgerechtigkeit

„Polemik oder Politik – was will Westerwelle wirklich?“ Zu dieser Frage stand FDP-Chef Guido Westerwelle Maybritt Illner im ZDF Rede und Antwort. Dabei wiederholte er seine Forderung, es müsse wieder mehr an die gedacht werden, „die den Karren“ ziehen“ und mit harter Arbeit das erwirtschaften, was verteilt werden soll. Ignoriere man das, gehe der Sozialstaat auf Dauer über die Wupper. Hartz-IV-Debatte: Westerwelle erwartet mehr Leistungsgerechtigkeit

Wohlfahrtsverband: Arbeit bringt immer mehr als Hartz IV

Die Forderung „wer arbeitet, muss mehr haben, als jemand, der nicht arbeitet“, hat FDP-Chef Guido Westerwelle beinahe gebetsmühlenartig wiederholt und damit eine schier endlos scheinende Debatte ausgelöst. Dabei haben Arbeitnehmer laut Berechnungen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes schon jetzt mehr im Portmonee als Hartz-IV-Empfänger.Wohlfahrtsverband: Arbeit bringt immer mehr als Hartz IV