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Bürgergeld

Angst mit Hartz IV Reformen

Null Ahnung von der Realität: der Hartz IV Ersatz

Statt Bürgernähe oder ein soziales Gewissen beweist die SPD mit ihren Vorschlägen zum Hartz-IV-Ersatz eher Unwissenheit. Die Ideen für das Bürgergeld gehen bisweilen so weit an der Realität vorbei oder ignorieren die eigentlichen Probleme, dass man sich fragt: Was soll das überhaupt? Bestes Beispiel: Das Versprechen, vorhandene Vermögen zwei Jahre lang unangetastet zu lassen. Davon hätten nach aktuellem Stand nicht einmal 0,001 Prozent aller Leistungsempfänger profitiert.Null Ahnung von der Realität: der Hartz IV Ersatz

Kühlschrank leer Lebenshaltungskosten Hartz 4

Hartz IV Kritik: Regelsätze reichen nicht für Lebenshaltungskosten

Jetzt liegen sie also auf dem Tisch: Die Vorschläge der SPD zur Reform von Hartz IV. Letztlich füllt man alten Wein in neue Schläuche, entzieht ihm einige Repressalien und nennt die neue Mischung Bürgergeld. Einige der bestehenden Probleme werden dadurch nicht gelöst. Denn die Regelsätze, die beibehalten werden sollen, reichen in vielen Städten nicht aus, um die Lebenshaltungskosten zu decken.Hartz IV Kritik: Regelsätze reichen nicht für Lebenshaltungskosten

SPD-Chefin Andrea Nahles

SPD will ALG II abschaffen: „Wir werden Hartz IV hinter uns lassen“

Nach knapp 14 Jahren steht das Arbeitslosengeld II, welches noch unter Altbundeskanzler Schröder eingeführt wurde, kurz vor dem Aus. Die SPD-Chefin Andrea Nahles erklärt nun in einem Interview gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), welche Themen das SPD Konzept „Sozialstaatsreform 2025“ umfasst und wie das „Bürgergeld“ Hartz IV ersetzen soll. 

SPD will ALG II abschaffen: „Wir werden Hartz IV hinter uns lassen“

Hartz IV: Bürgerarbeit soll ausgeweitet werden

Langzeitarbeitslose sollen künftig stärker als bislang zu gemeinnützigen Arbeiten verpflichtet werden. An Kommunen, die Interesse bekunden, mangelt es nicht. 170 haben sich beworben. Erste Pilotprojekte zur sogenannten Bürgerarbeit laufen bereits in Bayern und in Sachsen-Anhalt. Ziel ist, Hartz-IV-Empfängern einen Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt zu bieten.Hartz IV: Bürgerarbeit soll ausgeweitet werden

FDP fordert Bürgergeld

Der deutsche Sozialstaat muss grundsaniert werden – diese Forderung des FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle wiederholte jetzt der Generalsekretär der Liberalen, Christian Lindner. Es sei eine „Rundumerneuerung von Hartz IV“ nötig, hin zum Bürgergeld. Schließlich heiße es im Koalitionsvertrag, die kaum noch überschaubaren steuerfinanzierten Leistungen müssten darauf hin überprüft werden, ob eine Zusammenfassung zum Beispiel in Form eines bedarfsorientierten Bürgergeldes möglich sei.FDP fordert Bürgergeld

CDU-Sozialpolitiker will Hartz-IV-Sätze kürzen

Das Bundesverfassungsgericht hat die aktuellen Hartz-IV-Sätze lediglich der Berechnungsgrundlage wegen, nicht aber aufgrund ihrer Höhe für verfassungswidrig erklärt. Für den CDU-Sozialpolitiker Peter Weiß ist das nun der ideale Zeitpunkt, den Rotstift bei Hartz-IV anzusetzen. „Eine Reform sollte aus meiner Sicht zu niedrigeren Regelsätzen führen“, erklärte er in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau. Der Staat dürfe seine Ausgaben nicht noch weiter erhöhen.CDU-Sozialpolitiker will Hartz-IV-Sätze kürzen

Bürgergeld statt Hartz IV entpuppt sich als kompliziertes Unterfangen

Ganz so einfach, wie es sich auf dem Papier darstellt, ist es offensichtlich nicht, das bestehende Hartz-IV-System zu reformieren. Die zuständige Arbeitsgruppe von CDU/CSU und FDP hat sich bislang jedenfalls noch nicht auf eine Marschroute einigen können. Der Wunsch der FPD ist klar: Sie möchte ein Bürgergeld, mit dem der bürokratische Aufwand deutlich reduziert werden soll.Bürgergeld statt Hartz IV entpuppt sich als kompliziertes Unterfangen

Schwarz-Gelb jongliert bei Hartz-IV & Co. mit Wünschen für 30 Milliarden Euro

30 Milliarden Euro würde es kosten, wenn CDU/CSU und FDP alle Änderungen, die angesprochen wurden und diskutiert werden, in die Tat umsetzen – angefangen bei einem höheren Schonvermögen bei Hartz IV bis hin zum Kinderfreibetrag. Dass die Koalition angesichts dieser Summe bereits wieder zurück rudert, wundert nicht. Denn die angespannte Haushaltslage lässt sich nicht wegdiskutieren. Sie wird letztlich den Ausschlag dafür geben, was sich realisieren lässt und was auf die lange Bank geschoben oder ganz von der Liste gestrichen wird.Schwarz-Gelb jongliert bei Hartz-IV & Co. mit Wünschen für 30 Milliarden Euro

Hartz IV im Wahlkampf: Viele Ideen, keine Pläne, keine Änderungen

Hartz IV gehört zweifelsohne zu den Wahlkampfthemen, bei denen die Trommeln der Parteien besonders laut geschlagen werden. Kein Wunder: Es gibt genug Menschen, die genau zuhören, weil sie betroffen sind. In Berlin ist es jeder Fünfte. Schaut man in einigen Bezirken der Bundeshauptstadt genauer auf die Statistiken, dürfte die Quote noch weit schlechter sein. Doch was wird nun alles versprochen bzw. angestrebt?Hartz IV im Wahlkampf: Viele Ideen, keine Pläne, keine Änderungen