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befristeter Arbeitsvertrag

Richterpult Hammer Gerichtsaal

Agentur für Arbeit kassiert Klatsche vor dem Bundesarbeitsgericht

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Bundesagentur für Arbeit muss bei Versetzung iher Mitarbeiter faire Auswahlkriterien einhalten

Bei der Befristung von Arbeitsstellen muss die Bundesagentur für Arbeit – als Arbeitgeber – erneut eine Niederlage hinnehmen. Nachdem bereits in 2011 das Bundesarbeitsgericht (BAG) die Befristung von 12.000 Arbeitsverträgen aufhob, reagierte die Arbeitsagentur mit Versetzungen. Dabei rügt das BAG, dass die Bundesagentur für Arbeit nur diejenigen versetzte, deren Arbeitsverhältnis entfristet wurde. Nach Ansicht der Bundesrichter seien hier keine fairen Vorgaben für die Versetzung gegeben, was gegen den Grundsatz des “billigen Ermessens” widerspreche.Agentur für Arbeit kassiert Klatsche vor dem Bundesarbeitsgericht

Tausende Lehrer auf Arbeitslosengeld und Hartz IV angewiesen

Die Länder wollen ihr eigenes Haushaltsbudget sparen und wälzen Kosten auf die Sozialkassen ab. Dies zeigen Praktiken der letzten Jahre, indem Lehrer in den Sommerferien entlassen werden bzw. ihre Verträge auslaufen – auf Kosten der Arbeitslosenversicherung. Jedes Jahr aufs Neue rutschen nicht-verbeamtete, befristet angestellte Lehrer in die Arbeitslosigkeit und müssen Arbeitlosengeld I und teilweise auch mangels ausreichender Leistungen bzw. Ansprüche aus der Arbeitslosenversicherung auch Hartz IV beantragen. Wie die “Süddeutsche Zeitung” berichtet, ist seitens der Bundesagentur für Arbeit von zusätzlich 5.400 Lehrkräften die Rede, die in den Sommerferien 2012 zum Arbeitsamt mussten.Tausende Lehrer auf Arbeitslosengeld und Hartz IV angewiesen