Asylbewerber

Regelsatz: Union streitet um Hartz IV Leistung für Asylbewerber

Mitte Juli hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschieden, dass die Asylbewerbern zugestandenen Sätze verfassungswidrig sind. Ein Beschluss, der Kommunen mehr Geld kostet und inzwischen auch auf der politischen Bühne für Streit sorgt. Dabei sind es weniger Regierung und Opposition, die sich in den Haaren liegen, sondern Vertreter der Union, die unterschiedliche Positionen vertreten.Regelsatz: Union streitet um Hartz IV Leistung für Asylbewerber

Bundesverfassungsgericht: 225 Euro für Asylbewerber verfassungswidrig

225 Euro – mit soviel müssen Asylbewerber in Deutschland auskommen. Ein Betrag, der selbst deutlich unter den Hartz IV Sätzen liegt, die 47 Prozent höher ausfallen. Und der es bis vor das Bundesverfassungsgericht Karlsruhe geschafft hat. Bereits mündlich stellten die Richter klar, was sie von dieser Differenz hielten. Und entsprechend fiel am Mittwoch das Urteil aus: Der geltende Satz nach § 3 Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) ist zu niedrig und damit verfassungswidrig.Bundesverfassungsgericht: 225 Euro für Asylbewerber verfassungswidrig

Hartz-IV-Satz für Asylbewerber?

Asylbewerber, die aus Kriegsgebieten nach Deutschland kommen, wissen sich hier zumindest in Sicherheit. Wirklich am Ende ihrer Reise angekommen sind aber die wenigsten. Und häufig fehlt ihnen dazu einfach das Geld, denn in Deutschland erhalten Asylbewerber finanzielle Unterstützung, die jeden Hartz IV Bezieher umgehend vor Gericht treiben würde – 224,90 Euro im Monat.Hartz-IV-Satz für Asylbewerber?