HartzIV.org >

Armut

Weinende Frau

ARD Hartz IV Report: „Ich wurde behandelt wie Dreck“

Seit 15 Jahren ist das Arbeitslosengeld II oder auch Hartz IV fester Bestandteil des deutschen Sozialsystems. Insgesamt 6 Millionen Menschen sind in Deutschland darauf angewiesen. 4,2 Millionen von ihnen sind erwerbsfähig, finden aber einfach keine Arbeit. Genau diese Menschen waren Montagabend Fokus der ARD-Dokumentation „Der Hartz IV Report“, in der sie einem Kamerateam ihre Situation schildern.ARD Hartz IV Report: „Ich wurde behandelt wie Dreck“

Leere Geldbörse

Armutskonferenz fordert höhere Hartz IV Sätze

Armutsgefährdungsquote: Dieses sperrige Wort steht für ein Problem, das in Deutschland recht unterschiedlich ausgeprägt ist und dennoch Sprengstoff für die gesamte Republik birgt. Die Gefahr, von Armut betroffen zu sein, nimmt zwar in vielen Regionen ab. Gleichwohl gibt es Landstriche, in denen Armut zum Flächenbrand gerät. Die Armutskonferenz pocht daher unter anderem auf höhere Hartz IV Sätze.Armutskonferenz fordert höhere Hartz IV Sätze

Politiker mit verschränkten Fingern hinterm Rücken

Hartz IV: CDU warnt vor zu viel „Sozialklimbim“

Altersarmut, Energiearmut – Begriffe deren Tragweite erst jetzt so richtig deutlich wird. Immer mehr Menschen, nicht nur Hartz IV Empfänger, leben am oder sogar unter dem Existenzminimum. Trotzdem spricht der Wirtschaftsflügel der Union von „Sozialklimbim“ und warnt vor stetig wachsenden Sozialausgaben. Sie sind seit 2013 von 145 auf 180 Milliarden Euro gestiegen.Hartz IV: CDU warnt vor zu viel „Sozialklimbim“

Mann

Hartz IV Quote steigt dramatisch an

Mit der Zahl der Arbeitssuchenden lässt sich eine wunderbare Jobvermehrung vorgaukeln. Politiker klopfen sich auf die Schultern, während vor allem in Großstädten und besonders im Ruhrgebiet immer mehr Menschen auf Hartz IV angewiesen sind. Armut ist dort nicht einfach nur ein Wort, sondern Alltag. Gründe hierfür gibt es viele – unter anderem den Mietwucher.Hartz IV Quote steigt dramatisch an

Mutter und Kind

„Starke-Familien-Gesetz“ – Was bringt das neue Gesetz für Hartz IV Empfänger?

Zu viele Familien leben in Deutschland weit unter dem Existenzminium. Das Geld für Schulranzen, Sportverein und Co. ist schlicht und einfach nicht vorhanden. Nun will die Regierung mit dem frisch verabschiedeten „Starke-Familien-Gesetz“ mehr für finanziell schwächere Familien tun und Kinderarmut vorbeugen. Doch können Kinder aus Hartz IV Familien tatsächlich davon profitieren?

„Starke-Familien-Gesetz“ – Was bringt das neue Gesetz für Hartz IV Empfänger?

Obdachlos-Armut-HartzIV

So realitätsfern ist der Hartz IV Satz

Ein menschenwürdiges Leben führen: Mit diesem Ziel wurde der Regelsatz für Hartz IV berechnet – oder vielleicht auch einfach nur gewürfelt. Denn ein Blick auf die durchschnittlichen Ausgaben in den unterschiedlichen Lebensbereichen und dem, was einem Hartz IV Empfänger zusteht, lässt Zweifel daran aufkommen, dass dem Arbeitslosengeld II eine solide Basis zugrunde liegt. Kein Wunder, dass insbesondere Sozialverbände eine Neuberechnung fordern.So realitätsfern ist der Hartz IV Satz

Kinderarmut

Deutschland sollte sich schämen: Zwei Millionen Kinder leben in Hartz IV und Armut

Die Entwicklung ist besorgniserregend: Laut einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit lebten im Dezember 2017 insgesamt 2,03 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Familien, die Hartz IV oder andere Transferleistungen erhielten. Im Jahr davor waren 1,99 Millionen Minderjährige betroffen und 2012 rund 1,87 Millionen. Kurzum: Die Zahl der Kinder, die in Armut aufwachsen, steigt von Jahr zu Jahr.

Deutschland sollte sich schämen: Zwei Millionen Kinder leben in Hartz IV und Armut

Traurig: Hartz IV Bedürftige können sich oft keine vollwertige Mahlzeit leisten

In Deutschland muss niemand hungern. Selbst ohne die Tafeln reicht Hartz IV für einen gedeckten Tisch. Diese Aussage von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wurde jetzt vom Statistischen Bundesamt widerlegt. Viele Hartz IV Empfänger sind eben nicht in der Lage, täglich eine vollwertige Mahlzeit zu kochen. Und sollten andere, unvorhergesehene Ausgaben auf die Leistungsempfänger zukommen, wird es noch enger.

Traurig: Hartz IV Bedürftige können sich oft keine vollwertige Mahlzeit leisten

Hartz IV Empfängern wurden zwei Milliarden Euro weg sanktioniert

Die Hartz IV Sanktionen entwickeln sich langsam aber sicher zum Dauerbrenner. Über das Warum der Sanktionen wurde bereits diskutiert. Ebenso darüber, wie viele Leistungsempfänger gemaßregelt wurden. Inzwischen liegen auch die Zahlen zu den finanziellen Auswirkungen vor. Schließlich wird Betroffenen das Arbeitslosengeld gekürzt oder komplett gestrichen. In den vergangenen zehn Jahren summierte sich dadurch ein Betrag von rund zwei Milliarden Euro, den die Jobcenter einbehalten haben.Hartz IV Empfängern wurden zwei Milliarden Euro weg sanktioniert

Traurig: Über eine Million Hartz IV Aufstocker

Arm trotz Arbeit. In Deutschland trifft das offiziell auf über eine Million Menschen zu. Inoffiziell liegt die Dunkelziffer bei weiteren zwei Millionen Arbeitnehmern, die Vollzeit malochen und Anspruch auf Hartz IV hätten, das Arbeitslosengeld II aber nicht in Anspruch nehmen. Der Grünen-Politiker Wolfgang Strengmann-Kuhn hat dafür nur ein Wort: „Es ist ein Armutszeugnis!“
Traurig: Über eine Million Hartz IV Aufstocker

Studie zum Existenzminimum: Hartz IV erst ab 730 Euro monatlich menschenwürdig

Die aktuellen Hartz IV Sätze sind fast nur halb so hoch wie das notwendige, menschenwürdige soziokulturelle Existenzminimum. Dies ergab eine Studie von Lutz Hausstein unter dem Namen „Was der mensch braucht“. Der Studienführer Hausstein kommt zu dem Schluss, dass ein Erwachsener mindestens 730 Euro monatlich benötigt.Studie zum Existenzminimum: Hartz IV erst ab 730 Euro monatlich menschenwürdig

Dunkelziffer der Armut: Millionen Menschen verzichten auf Hartz IV

Hartz IV Antrag

Trotz Armut beantragen bis zu fast 5 Millionen Menschen keine Hartz IV Leistungen – aus Unwissenheit und Schamgefühl. Der Staat spart dadurch bis zu 20 Milliarden Euro jährlich ein.

Die Dunkelziffer der Menschen, die einen Anspruch auf Hartz IV haben, die Leistungen aber nicht beantragen, ist sehr hoch. Wie die Forschungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ergeben haben, dürfte diese bei 3,1 bis 4,9 Millionen betroffener, sozial schwacher Menschen liegen, die in Armut leben. Die Einsparungen für den Staat belaufen sich dadurch nach Berichten des „Tagesspiegel“ auf  20 Milliarden Euro jährlich.Dunkelziffer der Armut: Millionen Menschen verzichten auf Hartz IV

Wie die Regierung den Armutsbericht 2012 frisiert

Aktuell ist die Debatte um den Armuts- und Reichtumsbericht 2012 der Regierung ziemlich entbrannt, die mit „Korrekturen“ für Furore sorgte. Zwar sind Korrekturen bei Berichten zwischen Entwurf und endgültiger Fassung Gang und Gebe, jedoch nicht in diesem Ausmaß wie beim aktuellen Armutsbericht. Sogar Vergleiche mit „Bilanzfälschungen“ wurden bereits gezogen.Wie die Regierung den Armutsbericht 2012 frisiert

Fördern und Fordern – Hartz IV nur Augenwischerei

Seit der Einführung von Hartz IV sind inzwischen zehn Jahre vergangen. Viele Politiker, die damals an der Reform mitgewirkt bzw. diese beschlossen haben, gilt sie als Erfolg. Christoph Butterwegge, Armutsforscher und Politologe, sieht den Erfolg aber aus einem anderen Licht. Der ursprüngliche Gedanke „Fördern und Fordern“ der Kommission für Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt ist in den Hintergrund gerückt, scheinbar geht es derzeit nur noch ums „Fordern“, so Butterwegge.Fördern und Fordern – Hartz IV nur Augenwischerei