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Hartz-IV-Empfänger fühlen sich von Jobcentern menschenverachtend behandelt

Der Vorwurf der Hamburger Sozialberatungsstellen an die Jobcenter ist nicht ohne: Hartz-IV-Empfänger würden gezielt falsch beraten, erklärten sie am Wochenende im Rahmen einer Konferenz zum Thema Hartz IV an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Das ist das Ergebnis einer Umfrage zu den häufigsten Beschwerden, die von Langzeitarbeitslosen in den Beratungsstellen vorgebracht werden.Hartz-IV-Empfänger fühlen sich von Jobcentern menschenverachtend behandelt

Arge klagt gegen Dumping-Löhne von 1,32 Euro

1,32 Euro – von diesem Stundenlohn kann kein Mensch leben, zumindest nicht in der Bundesrepublik. Um solchen Dumping-Löhnen den Garaus zu bereiten, zieht die Arge Stralsund nun gegen die Arbeitgeber zu Felde. Schließlich muss sie mit Aufstockleistungen dafür sorgen, dass die Beschäftigten ein menschenwürdiges Leben führen können. Der Erfolg gibt der Behörde recht. Das Arbeitsgericht in Stralsund verurteilte einen ehemaligen Pizzeria-Betreiber zur Zahlung von 6.600 Euro an die Arge.Arge klagt gegen Dumping-Löhne von 1,32 Euro

Sozialgericht entscheidet: ARGE muss 150 Euro Missbrauchsgebühr zahlen

Auch Ämter erhalten hin und wieder die rote Karte gezeigt. Dieses Mal erwischte es die ARGE Dresden. Sie muss eine Missbrauchsgebühr zahlen, weil sie das Sozialgericht der Stadt völlig unnötig beschäftigt hat. Vorausgegangen war ein im Grunde genommen harmloser Vorgang: Eine 30-jährige wollte sich zur Erzieherin umschulen lassen. Drei Jahre soll die Maßnahme dauern. Das Schulgeld beläuft sich auf 110 Euro. Für die ersten beiden Jahre muss die ARGE aufkommen. Am dritten Jahr schieden sich dann plötzlich die Geister.Sozialgericht entscheidet: ARGE muss 150 Euro Missbrauchsgebühr zahlen