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Arbeitsmarktreformen

Minijob – Sackgasse statt Brücke zur Festanstellung

450 Euro JobWer denkt, dass er mit einem Minijob den Sprung in die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung schafft, wird meist bitter enttäuscht. Eine Studie im Auftrag des Bundesfamilienministeriums hat ergeben, dass gerade mal 14 Prozent der Frauen, die früher hauptbeschäftigt einen Minijob ausübten, heute eine Vollzeitstelle besetzen. 26 Prozent üben eine Teilzeitbeschäftigung mit mindestens 20 Stunden aus und über die Hälfte der ehemaligen Minijobber seien arbeitslos. Derzeit sind in Deutschland gut fünf Millionen Menschen in einer geringfügigen Beschäftigung, der Großteil sind Frauen.Minijob – Sackgasse statt Brücke zur Festanstellung

NRW Ministerpräsidentin Kraft räumt Fehler bei Hartz IV ein

2013 werden in Deutschland die Bürger wieder zu den Urnen gerufen, um einen neuen Bundestag zu wählen und sich eventuell für einen politischen Richtungswechsel zu entscheiden. In einem Interview mit der „Rheinische Post“ hat sich jetzt die Ministerpräsidentin von Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland – Nordrhein-Westfalen – zu Herausforderungen im Wahlkampf, aber auch zu sozialen Problemen geäußert.NRW Ministerpräsidentin Kraft räumt Fehler bei Hartz IV ein

SPD mit neuem Hartz-IV-Konzept

Rot-Grün hat die Arbeitsmarktreformen in den Stil gestoßen und merkt langsam, dass sie nicht so funktionieren wie gewünscht. Nachdem es den Rüffel vom Bundesverfassungsgericht zur Berechnungsgrundlage von Hartz IV gab, arbeiten die Sozialdemokraten am Feintuning und wollen heute ihre Ergebnisse vorstellen. Wer auf konkrete Zahlen hofft, dürfte enttäuscht werden. Parteivizechefin Hannelore Kraft erklärte in einem Interview lediglich: „Die Regelsätze werden steigen müssen.“SPD mit neuem Hartz-IV-Konzept

Kochs Appell zur Arbeitspflicht von Hartz-IV-Empfängern

Erst war es der Wirtschaftsweise Wolfgang Franz, der eine Arbeitspflicht für Hartz-IV-Empfänger forderte. Jetzt schlägt der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) in die gleiche Kerbe und bringt die ohnehin schon aufgeheizte Stimmung zum Thema Arbeitsmarktreform zum Brodeln. Mit seiner Ausführung, das Leben von Hartz IV dürfe nicht als „angenehme Variante“ gesehen werden und man könne durchaus verlangen, dass jeder Empfänger von Arbeitslosengeld II einer – auch minderwertigen – Arbeit nachgehe, sorgt Koch für mächtig Ärger.Kochs Appell zur Arbeitspflicht von Hartz-IV-Empfängern