Arbeitslosengeld

Hartz IV Abschaffung: Antrag ist gescheitert

Der Versuch ist alle Ehren wert. Dass der Antrag der Linken im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, Hartz IV abzuschaffen, scheitern würde, war allerdings abzusehen. Zum einen hielten die übrigen Parteien die Vorschläge für überzogen. Zum anderen müsse, wenn überhaupt, der Bundestag darüber befinden. Immerhin: Daran, dass Reformbedarf besteht, gibt es parteiübergreifend kaum Zweifel.

Hartz IV Abschaffung: Antrag ist gescheitert

Besseres Arbeitslosengeld I soll vor Hartz IV schützen

Auf der einen Seite gibt es Hartz IV. Auf der anderen das Arbeitslosengeld I. Stellt man die beiden Systeme gegenüber, befindet sich der Großteil der Leistungsempfänger in der Grundsicherung. Ein Zustand, mit dem die Opposition nicht einverstanden ist. Sie fordert einen leichteren Zugang zum Arbeitslosengeld I und beruft sich dabei vor allem auf die Daten der Bundesagentur für Arbeit.

Besseres Arbeitslosengeld I soll vor Hartz IV schützen

Antrag stellen – kein rückwirkender Hartz IV Anspruch

Hartz 4 Anspruch

Hartz IV Antrag muss schnellstmöglich abgegeben werden, da keine rückwirkenden Zahlungen fließen. Bild: Kurt F. Domnik / pixelio.de

Mit Urteil unter dem Az.: B 4 AS 29/13 R hat das Bundessozialgericht entschieden, dass ein rückwirkender Hartz IV Anspruch für Aufstocker nicht besteht, wenn der Antrag zu spät abgegeben wird. Leistungen werden erst ab dem Monat erbracht, in dem der Hartz IV Antrag abgegeben wurde. Antrag stellen – kein rückwirkender Hartz IV Anspruch

Ältere Arbeitslose bald früher in Hartz IV?

Verkürzung der Arbeitslosengeld BezugsdauerWie “Der Spiegel” bereichtet, stellt die CDU/ CSU Überlegungen an, das Arbeitslosengeld auf eine Bezugsdauer von generell 12 Monaten zu beschränken. Würde sich die Wahlkampfempfehlung des Parlamentskreises Mittelstand in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion durchsetzen, würde dies bedeuten, dass besonders ältere Arbeitslose viel früher als bisher in die Hartz IV Falle tappen, wenn sie keine Neuanstellung gefunden haben. Bei über 58-Jährigen würde sich die Kürzung der Bezugsdauer auf nur noch die Hälfte reduzieren. Zu der Problematik mit älteren Arbeitslosen und dem Anstieg der Hartz IV Bezieher haben wir bereits im Artikel “Im Alter zieht sich die Hartz IV Schlinge zu” berichtet.Ältere Arbeitslose bald früher in Hartz IV?

Tausende Lehrer auf Arbeitslosengeld und Hartz IV angewiesen

Die Länder wollen ihr eigenes Haushaltsbudget sparen und wälzen Kosten auf die Sozialkassen ab. Dies zeigen Praktiken der letzten Jahre, indem Lehrer in den Sommerferien entlassen werden bzw. ihre Verträge auslaufen – auf Kosten der Arbeitslosenversicherung. Jedes Jahr aufs Neue rutschen nicht-verbeamtete, befristet angestellte Lehrer in die Arbeitslosigkeit und müssen Arbeitlosengeld I und teilweise auch mangels ausreichender Leistungen bzw. Ansprüche aus der Arbeitslosenversicherung auch Hartz IV beantragen. Wie die “Süddeutsche Zeitung” berichtet, ist seitens der Bundesagentur für Arbeit von zusätzlich 5.400 Lehrkräften die Rede, die in den Sommerferien 2012 zum Arbeitsamt mussten.Tausende Lehrer auf Arbeitslosengeld und Hartz IV angewiesen

Jobcenter Mitarbeiter wegen Missbrauch von Daten fristlos gekündigt – kein Anspruch auf Arbeitslosengeld

Das Sozialgericht Frankfurt hatte sich mit dem Fall zu befassen, ob nach einer selbstverschuldeten Kündigung Anspruch auf Arbeitslosengeld besteht. Im vorliegenden Fall handelte es sich um einen Mitarbeiter eines Jobcenters, der behördliche Daten zu privaten Zwecken missbraucht hatte und deshalb seine Arbeitsstelle verlor.Jobcenter Mitarbeiter wegen Missbrauch von Daten fristlos gekündigt – kein Anspruch auf Arbeitslosengeld

BA Studie: 25 Prozent rutschen nach Jobverlust direkt in Hartz IV

Eine Studie der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat ergeben, dass rund ein Viertel der Menschen, die arbeitslos werden, ohne Umweg des Arbeitslosengeldes I direkt in Hartz IV rutschen. Hierbei handelt es sich laut Studie um geringqualifizierte Arbeitnehmer (ein Drittel davon Zeitarbeiter), die nicht genügend oder gar keine Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung erhalten. Bei ausgebildeten Beschäftigten liegt der Anteil bei 20 Prozent.BA Studie: 25 Prozent rutschen nach Jobverlust direkt in Hartz IV

Arbeitgeber wollen bei Arbeitslosen einsparen

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat klare Vorstellungen davon, wie der Staat sparen kann und fordert die Koalition dazu auf, „Kürzungen auch gegen Widerstände durchzusetzen“. Seine Idee: Sechs Milliarden Euro bei den Arbeitslosen zu sparen. Ob die Leistungsempfänger älter sind oder Kinder haben, spielt bei der umfangreichen Streichliste der Arbeitgeber keine Rolle. Der Rotstift wird überall angesetzt – gnadenlos.Arbeitgeber wollen bei Arbeitslosen einsparen

Angst vor Hartz IV macht krank

Wie dem gestern veröffentlichten Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse zu entnehmen ist, hat die Anzahl der Krankheitstage bei Arbeitslosengeld I Empfängern seit 2006 um 28 Prozent zugenommen. Dabei sei ein erschreckender Zuwachs der psychischen Erkrankungen zu verzeichnen, der sich auf 44 Prozent beläuft. Angst vor Hartz IV macht krank

Vorschlag: Fortbildung soll längere ALG-I-Bezugszeit ermöglichen

In den vergangenen Tagen wurden immer neue Ideen zu Hartz IV und zum Arbeitslosengeld II laut. Die Meldungen überschlugen sich buchstäblich. Während SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier angesichts der Flut von Änderungsplänen vor überstürzten Korrekturen an der Arbeitsmarktreform warnt, wird der hessische SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel erst richtig warm. Jetzt unterbreitete er einen Vorschlag zum Arbeitslosengeld I.Vorschlag: Fortbildung soll längere ALG-I-Bezugszeit ermöglichen

ALG I: Forderung nach längerer Bezugszeit vor Hartz IV

Das sind mal klare Worte: “Hartz IV muss weg“. Unter dieser Überschrift präsentiert der “Focus” ein Interview mit Uwe Hück. Der Betriebsratsvorsitzende von Porsche galt im Wahlkampf 2009 als Geheimwaffe der SPD. Jetzt redet der Mann Tacheles und lässt kaum ein gutes Haar an den Genossen, sondern fordert zu einem “Neustart” auf.ALG I: Forderung nach längerer Bezugszeit vor Hartz IV

Konten von Hartz IV-Empfängern werden häufiger abgefragt

Für die Kritiker der zunehmend schärfer werdenden Vergabepolitik bei Hartz IV und anderen Sozialleistungen sind die neuen Meldungen eine Bestätigung. Für diejenigen Experten, die ohnehin stärkere Kontrollen fordern vor der Bewilligung der Höchstsätze, sind die Entwicklungen die einzig sinnvolle Konsequenz aus den neuen Möglichkeiten aufseiten der Behörden. Konten von Hartz IV-Empfängern werden häufiger abgefragt