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angemessene Wohnkosten

Mehrfamilienhaus - Mietobergrenzen Hartz IV

Hartz IV: Höhere Mietobergrenzen ab 01.01.2020

Hartz IV setzt sich aus den deutschlandweit einheitlichen Regelsätzen zusammen und den variablen Kosten für Unterkunft und Heizung (KdU), bestehend aus Kaltmiete, Nebenkosten und Heizkosten. Die angemessenen KdU variieren je nach Gebiet und müssen regelmäßig den Wohnungsmärkten angepasst werden. Mit gutem Beispiel geht jetzt der Kreis Kleve voran: Für 2020 steigen dort die Mietobergrenzen bis zu Sieben Prozent. 

Hartz IV: Höhere Mietobergrenzen ab 01.01.2020

Kleines Holzhaus auf mehreren Hundert Euro Scheinen

Hohe Mieten: Ausnahmeregelung entlastet Hartz IV Empfänger

Betrachtet man die Kaltmieten in Großstädten wie Hamburg, stellt sich die Frage: Wer soll das bezahlen? Insbesondere für Hartz IV Empfänger wird es durch den steigenden Mietendruck immer schwerer, eine „angemessene“ Wohnung zu finden. Schließlich darf sie nicht zu teuer sein, sonst gibt es den „blauen Brief“ vom Jobcenter. Anders in Hamburg – hier mindert eine Hartz IV Ausnahmeregel den Druck.Hohe Mieten: Ausnahmeregelung entlastet Hartz IV Empfänger

Wohnhaus

Hartz IV Urteil: Schlüssige Berechnungsgrundlage für KdU notwendig

Hartz IV Empfänger haben Anspruch auf Übernahme der Kosten der Unterkunft (KdU). Die Höhe der Unterkunftskosten orientiert sich an den durchschnittlichen Mieten in der jeweiligen Gemeinde. Jedoch kommt es bei der Berechnung der Kosten immer wieder zu Unstimmigkeiten. So auch im Fall einer 58-jährigen Leistungsempfängerin. 2016 zog sie wegen einer Mieterhöhung vor Gericht und gewann jetzt den Prozess.Hartz IV Urteil: Schlüssige Berechnungsgrundlage für KdU notwendig

Rollstuhlfahrer

Hartz IV: Jobcenter verweigert Rollstuhlfahrer barrierefreie Wohnung

Treppen, zu schmale Türen und eine Dusche mit Einstieg – für Rollstuhlfahrer unüberwindbare Hürden. Ein Mann aus Essen sitzt seit einem Schlaganfall im Rollstuhl und stand vor genau diesen Herausforderungen in der eigenen Wohnung. Das Jobcenter erkannte jedoch nicht die Dringlichkeit einer barrierefreien Wohnung und lehnte die Zahlung der Miete inklusive Umzugskosten schlichtweg ab.Hartz IV: Jobcenter verweigert Rollstuhlfahrer barrierefreie Wohnung

Hochhaus

Hartz IV Urteil: BSG kippt Mietobergrenzen

Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel hat am 30. Januar 2019 (Az. B 14 AS 41/18 R) entschieden, dass Jobcenter zwar selbst einen „Vergleichsraum“ bestimmen dürfen, um die angemessenen Unterkunftskosten für Hartz IV Empfänger schlüssig zu berechnen. Doch ist es der Behörde untersagt, unterschiedliche Grenzen für angemessene Unterkunftskosten innerhalb eines Vergleichsraumes festzulegen. Den betroffenen Jobcentern wird jetzt die Anpassung der Vergleichsräume und folglich die Neuberechnung der Angemessenheitsgrenzen auferlegt. 

Hartz IV Urteil: BSG kippt Mietobergrenzen

Obdachloser Mann

Hartz IV Empfängerin vom Amt in Obdachlosigkeit getrieben

Sie lebt auf der Straße, schläft kaum noch und muss vom sozialpsychiatrischen Dienst betreut werden. Monika N. aus Göttingen hat ihre Wohnung verloren, weil die Mietkosten aus Sicht des Jobcenters nicht mehr angemessen waren. Da die Hartz IV Empfängerin keine neue – vor allen Dingen bezahlbare – Unterkunft gefunden hat, sitzt sie nachts am Bahnhof statt in geheizten Räumen.

Hartz IV Empfängerin vom Amt in Obdachlosigkeit getrieben

Hartz 4: Jobcenter setzen angemessene Wohnkosten falsch an

Bezahlbarer Wohnraum ist Mangelware. Darunter haben nicht nur Hartz-IV-Empfänger zu leiden, sondern jeder mit knappem Budget. Personen, die auf Sozialleistungen angewiesen sind, müssen allerdings zusätzlich die Mietobergrenzen der Jobcenter beachten. Dass bei der Berechnung dieser Höchstwerte nicht immer alles mit rechten Dingen zugeht, bestätigt jetzt ein Urteil des Bundessozialgerichtes (BSG).Hartz 4: Jobcenter setzen angemessene Wohnkosten falsch an

Stadt

Hartz IV KdU: ab 2019 höhere Miete angemessen!

In den letzten zwei Jahren sind die Mietpreise nahezu explodiert. Insbesondere Hartz IV Empfängern und Familien mit geringem Einkommen fällt es schwer, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Doch zu Beginn des Jahres 2019 wurde die Mietobergrenze für Hartz-IV Bezieher in Stuttgart endlich erhöht, wodurch höhere Mietkosten vom Jobcenter übernommen werden. Auch andere Städte sollten hier nachziehen!Hartz IV KdU: ab 2019 höhere Miete angemessen!

LSGUrteil-Kostensenkungsverfahren

Hartz IV Urteil: Erneute Schonfrist für zu teure Wohnung

Wenn eine Wohnung zu groß und zu teuer ist, verhängt das Jobcenter ein Kostensenkungsverfahren. Der Hilfesuchende hat daraufhin in der Regel sechs Monate Zeit, die Wohnkosten zu senken. Andernfalls zahlt das Jobcenter nur noch die angemessenen Wohnkosten – Die restliche Miete muss dann vom Hilfesuchenden aus eigener Tasche bezahlt werden.

Das Landessozialgericht hat nun entschieden, dass im Einzelfall ein erneutes Kostensenkungsverfahren durchgeführt werden muss, wenn die Umstände dies erfordern.

Hartz IV Urteil: Erneute Schonfrist für zu teure Wohnung

Hartz IV deckt Wohnkosten nicht - Mieten zu teuer!

Hartz IV Wohnkosten: Mieten stark angestiegen

Die aktuelle Wohnungsmarktlage in Deutschland hat für Hartz IV Empfänger und andere Hilfebedürftige –  und selbst für die Jobcenter – verheerende Folgen: In den vergangen sechs Jahren erhöhten sich die laufenden anerkannten Wohnkosten (ohne Betriebs- und Heizkosten) um 25 %! Dies geht aus der Antwort des Bundessozialministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die dem RND vorliegt.

Hartz IV Wohnkosten: Mieten stark angestiegen

Hartz IV Empfänger_Wohnung

Fliegen jetzt Hunderte Hartz IV Empfänger aus ihren Wohnungen?

Steigt die Miete, steigt auch der Druck auf Hartz IV Empfänger. Denn klettern die Wohnkosten zu sehr nach oben, droht der Rausschmiss durch das Jobcenter. Das kann passieren, wenn die Kosten für die Miete plötzlich nicht mehr als angemessen gelten. In Hamburg kommt das inzwischen immer öfter vor. Alleine im vorigen Jahr setzte das Jobcenter dort bei 1.000 Haushalten die Daumenschraube an und legte den Betroffenen einen Umzug nahe. Fliegen jetzt Hunderte Hartz IV Empfänger aus ihren Wohnungen?

Obdachlos Straße keine Wohnung

Hartz 4 Skandal: Wegen 6 Euro nimmt Jobcenter Obdachlosigkeit in Kauf

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Diese Geschichte lässt uns vom Glauben abfallen. Ein 60-Jähriger, stark erkrankter Bedürftiger war monatelang auf Wohnungssuche nachdem ihn der Vermieter vor die Tür setzte. Endlich hat er eine Wohnung gefunden, doch das Jobcenter Region Hannover machte ihm gehörig einen Strich durch die Rechnung und lehnte die Wohnung ab, weil sie zu teuer war. Der Skandal: Die Wohnungsmiete übersteigt die angemessenen Wohnkosten lediglich um nur 6 Euro!Hartz 4 Skandal: Wegen 6 Euro nimmt Jobcenter Obdachlosigkeit in Kauf

Hartz IV Empfänger müssen bei Wohnkosten draufzahlen

Grundsätzlich werden bei Leistungsempfängern von Hartz IV die Wohnkosten separat zu Regelsatz bezahlt. Die Zahlung der Wohnkosten orientiert sich jedoch an kommunalen Richtwerten, die häufig von der Realität abweichen. So müssen immer mehr Hartz IV Empfänger die Differenz aus dem – für den Lebensunterhalt vorgesehenen – Regelsatz bezahlen.Hartz IV Empfänger müssen bei Wohnkosten draufzahlen

Lückenhafter Mietspiegel ungültig für Hartz IV Mietkosten

Im Rahmen der Kosten der Unterkunft und Heizung erhalten Hartz IV- und Sozialhilfeempfänger die Miete ganz oder teilweise von der Stadt oder dem Jobcenter erstattet. Dabei sind die Mietkosten, die von den einzelnen Kommunen auf Angemessenheit limitiert werden, begrenzt. Und eben mit diesen Angemessenheitsgrenzen haben sich zunehmend Gerichte zu befassen, da sie vielerorts zu niedrig bemessen sind und auch veralteten Daten basieren.Lückenhafter Mietspiegel ungültig für Hartz IV Mietkosten

Hartz IV Empfänger in Dresden haben Anspruch auf höhere Wohnkosten

Haus Wohnung angemessene Wohnkosten

Widerspruch und Klage lohnen sich. LSG spricht Dresdner Hartz IV Empfängern höhere Leistungen für Wohnkosten zu

Am 19.12.2013 fällte das Sächsische Landessozialgericht (LSG) eine Entscheidung, die sich für rund 2.000 Haushalte in Dresden positiv auswirken könnte. Der 7. Senat stellte klar, dass die Übernahme höherer Wohnkosten angemessen ist, als die bisherige Praxis der Jobcenter vorsah.Hartz IV Empfänger in Dresden haben Anspruch auf höhere Wohnkosten

Amt will Hartz IV Empfänger aus Stadt vertreiben

Jobcenter zahlt zu wenig Hartz IVDresden wird gerade von einer Flut von Klagen überhäuft, da die Stadt weniger an Unterkunftskosten auszahlt als den Hartz IV Empfängern tatsächlich zusteht. In einer RTL Mittagssendung zeigte der Sender eine junge, alleinerziehende Mutter (Katrin J.) einer kleinen Tochter, die fast 100 Euro von ihrem Regelsatz zur Miete beisteuern muss. Obwohl sie eine mit 60 Quadratmetern angemessene Wohnung nach Rechtsprechnung des Bundessozialgerichts bewohnt, zahlt das Jobcenter nur 357 Euro anstatt der ihr zustehenden 447 Euro. Katrin J. bleiben für Lebensmittel gerade mal 120 Euro. Wie sie selbst sagt, ist sie nach zwei Wochen pleite und auf das Kindergeld angewiesen, um weiter leben zu können.Amt will Hartz IV Empfänger aus Stadt vertreiben