Pfändungsrechner ab 01.07.2019 bis 30.06.2021

zur Pfändungstabelle nach § 850 c ZPO

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Ihnen steht eine Pfändung bevor und nun möchten Sie wissen, welcher Anteil Ihres Einkommens gepfändet werden kann? Nutzen Sie schnell und einfach unseren kostenlosen Pfändungsrechner, um den für Sie gültigen Pfändungsbetrag zu ermitteln. Die Berechnungswerte basieren auf der Pfändungstabelle nach § 850 c ZPO. In der letzten Aktualisierung des Pfändungsrechners wurde die Pfändungstabelle berücksichtigt, die vom 01.07.2019 bis einschließlich 30.06.2021 gilt.

Das Wichtigste in Kürze

Wie wird der Pfändungsbetrag berechnet?

Der Pfändungsbetrag berechnet sich anhand der gültigen Pfändungstabelle.

Was bedeutet die Pfändungsfreigrenze?

Die Pfändungsfreigrenze bezeichnet den Mindestbetrag, der für eine Pfändung gegeben sein muss. Die Grenze liegt aktuell bei einem Betrag von 1.179,99 €. Gepfändet werden kann nur, was über diesem Betrag liegt.

Warum unterhaltsberechtigte Personen im Pfändungsrechner angeben?

Ist der Gepfändete unterhaltspflichtig, hat das Auswirkungen auf den pfändbaren Betrag. Je mehr Personen Unterhalt durch den Gepfändeten erhalten, desto weiter sinkt der pfändbare Betrag.

Nach den aktuell gültigen Pfändungsfreigrenzen seit 01. Juli 2019 ist Einkommen bis 1.179,99 € nicht pfändbar. Bis 30.06.2019 galt ein Betrag von 1.129,99 €.

Pfändungsrechner

Pfändungsrechner anwenden

Die Eingaben in den Rechner erfolgen in der gleichen Reihenfolge, wie auch die Pfändungstabelle gelesen würde. Um das pfändbare Einkommen zu ermitteln, ist also zunächst Ihr monatliches, bereinigtes Nettoeinkommen relevant. Anschließend muss die Anzahl der unterhaltsberechtigten Personen eingetragen werden, gegenüber denen der Schuldner zu Unterhalt verpflichtet ist.

Aktuell enthält der Rechner sämtliche Daten für vergangene Zeiträume, die bis ins Jahr 2005 zurückreichen. So können Sie die Pfändungsfreigrenzen für die folgenden Jahre mit der Online Berechnung ermitteln:

  • 01.07.2019 bis 30.06.2021
  • 01.07.2017 bis 30.06.2019
  • 01.07.2015 bis 30.06.2017
  • 01.07.2013 bis 30.06.2015
  • 01.07.2011 bis 30.06.2013
  • 01.07.2005 bis 30.06.2011

Besonders die abgelaufenen Zeiträume dienen hier eher der Information, da gerade in rechtlichen Streitigkeiten auch häufig eine mögliche Verjährung eine große Rolle spielt.

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Letzte Aktualisierung: 03.07.2019