Hartz IV: Arbeitsministerium befürwortet Einsatz von Ein-Euro-Jobbern als Fluthelfer

Medienberichten zu Folge befürwortet das Bundesarbeitsministerium den Einsatz von Hartz IV Beziehern als Ein-Euro-Jobber zur Beseitigung der der Schäden der jüngsten Flutkatastrophe.  Dies geht aus einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervor.

Wie die “Bild” (Samstagsausgabe) berichtet, stellte das Bundesarbeitsministerium klar, dass der Einsatz von Ein-Euro-Jobbern zur Beseitigung der Flutschäden nicht gegen Grund- und Menschenrechte verstoße. Weiter heißt es im Bericht, die “Durchführung von Arbeitsgelegenheiten zur Bewältigung von Naturkatastrophen und sonstigen außergewöhnlichen Ereignissen” ausdrücklich im Sozialgesetzbuch vorgesehen sei, so das Ministerium.

Die Bundesregierung habe nicht vor, “etwas gegen die Zuweisung von erwerbsfähigen Leistungsberechtigten” als Helfer zur Beseitigung von Schäden nach der Flutkatastrophe, z. B. beim Einsatz in verschmutzten Städten, zu unternehmen.

Bereits vor ein paar Wochen wurde bekannt, dass das Land Sachsen-Anhalt 3.000 Arbeitslose über 50 aus dem Programm “Aktiv zur Rente” als Helfer zur Beseitigung der Flutschäden verpflichten wollte.

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Weitere Informationen zum Ein-Euro-Job:

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Quelle: http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2013-08/27607792-arbeitsministerium-unterstuetzt-einsatz-von-ein-euro-schrubbern-003.htm

Bild: Lupo / pixelio.de

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