Diakonie fordert höheren Hartz IV Anteil für Strom

Diakonie fordert höheren Hartz IV Anteil für Strom

In einem Interview mit der Nachrichtenagentur dpa sprach sich der Vorstandsvorsitzende der Diakonie, Eberhard Grüneberg, für einen höheren Anteil an den Stromkosten bei den Hartz IV Empfängern aus.

Die Diakonie befürchtet schwere Folgen, die durch die EEG Reform für erneuerbare Energien eintreten werden. Die Umlage für Ökostrom wird die Strompreis ab 2013 in die Höhe schießen lassen, so dass sozial schwache Menschen, wie auch Hartz IV Empfänger, kaum in der Lage sein werden, diesen weiter zu zahlen. Zumal dieser aus dem Regelsatz nach § 20 SGB II bestritten werden muss.

Grüneberg sagte, dass klar sei, dass eine Energiewende nicht zum Nulltarif möglich ist, hier jedoch auch Menschen am Existenzminimum mit berücksichtigt werden müssen, die sonst auf der Strecke bleiben würden. Derzeit sind im Hartz IV Regelbedarf knapp 8,4 Prozent für Instandhaltung, Energie und Wohnen vorgesehen, was monatlich ca. 39,60 Euro ausmacht, aus denen der Strom gezahlt werden muss.

Hier fordert die Diakonie eine Anhebung des Hartz IV Anteils, damit Abschaltungen des Stroms vermieden werden können, weil Hartz IV Bezieher diese womöglich nicht mehr schultern können.

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