25.000 Euro – Ehepaar wegen Hartz IV Betrug vor Gericht

25.000 Euro – Ehepaar wegen Hartz IV Betrug vor Gericht

Viele Hartz IV Empfänger können angesichts solcher Summen nur den Kopf schütteln: Wie die „Hamburger Morgenpost“ berichtet, wird vor dem Amtsgericht Hamburg-St.Georg der Fall eines Ehepaares verhandelt, welches über mehrere Jahr falsche Angaben gegenüber dem zuständigen Träger von Hartz IV gemacht hat.

Von dem so in Anspruch genommen Geld sollen die Beklagten mehrmals Reisen unternommen haben. Insgesamt, so der Vorwurf, haben beide durch ihr Handeln rund 25.000 Euro ergaunert. Im Fall einer Verurteilung droht dem 44 Jahre alten Hartz 4 Bezieher eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren, dessen Partnerin steht wegen Falschaussage und Beihilfe zum Betrug vor Gericht.

Falsche Angaben zu den Lebensumständen

Wie konnte das Paar die 25.000 Euro erhalten? Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, soll der 44 Jahre alten Hartz IV Bezieher sich bei als seiner Partnerin zur Untermiete lebend ausgegeben haben. Ebenfalls nicht angezeigt hatte der Beklagte die Tatsache, dass sich das Paar zwischenzeitlich das Ja-Wort gegeben hatte.

Vorgeworfen wird dem 44-Jährigen, in zehn Anträgen diese Fakten bewusst verschwiegen zu haben – die Staatsanwaltschaft geht daher von einem gewerbsmäßigen Betrug aus. Erstreckt haben sollen sich die Machenschaften auf einen Zeitraum von Juni 2006 bis November 2009, in dem beide vom Gehalt der Frau lebten. Ins Rollen brachte das Verfahren übrigens ein anonymer Hinweis, auf den hin die Untersuchungen gegen das Paar eingeleitet wurden.

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