Neuer Streit um Mindestlohn bei der CDU

Neuer Streit um Mindestlohn bei der CDU

Nach dem Beschluss der CDU auf ihrem Parteitag Anfang der Woche, allgemein verbindliche und flächendeckende Lohnuntergrenzen einzuführen, ist in dieser Frage keine Ruhe eingekehrt: nun streitet sich die Partei darüber, wie dieser Beschluss zu interpretieren sei.

Eine klare Meinung zu dem Beschluss hat indes der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Wolfgang Franz: seiner Ansicht nach wird ein Mindestlohn zum „Spielball der Politik“.

In einem Interview äußerte sich Franz überzeugt davon, dass ein Mindestlohn mehrere Hunderttausende Arbeitsplätze kosten würde – und das ausgerechnet im Bereich gering qualifizierter Arbeit. „Vieles spricht dafür, dass wir bei einem flächendeckenden Mindestlohn enorme Schwierigkeiten bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit unter Geringqualifizierten bekommen werden.“, so Franz in der „Zeit“.

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