CSU: Anrechnung des neuen Betreuungsgeldes auf Hartz IV gefordert

CSU: Anrechnung des neuen Betreuungsgeldes auf Hartz IV gefordert

CSU-Parteichef Horst Seehofer fordert nun auch, dass das neue Betreuungsgeld für Kinder, die nicht eine Kita besuchen und zu Hause bleiben, bei den Hartz IV Leistungen als Einkommen angerechnet wird.

Seehofer begründet diese Forderung damit, das Lohnabstandsgebot zwischen Niedriglöhne und Sozialleistungen zu wahren. „Wenn Sie verschiedene Leistungen des Staates – Elterngeld, Erziehungsgeld, Betreuungsgeld, Kindergeld, später Bafög – zusammenhanglos addieren, besteht die Gefahr, dass Arbeiten sich nicht mehr lohnt und sich manche in den Sozialleistungen einrichten“, so Seehofer in einem Interview.

Vorschlägen aus der Union, statt Bargeld Gutscheine als Betreuungsleistung auszuhändigen, erteilte der CSU-Chef eine Abfuhr. Er wüsste nicht, so Seehofer, wofür solche Gutscheine bei 2 und 3 Jahre alten Kindern verwendet werden könnten. „Machen wir uns doch nicht lächerlich vor der Weltöffentlichkeit“, unterstreicht Seehofer.

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