Rückgang bei arbeitslosen Alleinerziehenden zu verzeichnen

Rückgang bei arbeitslosen Alleinerziehenden zu verzeichnen

Wie die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg bekannt gab, sei die Anzahl der alleinerziehenden Erwerbslosen im Juli 2011 um 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken. Insgesamt ist die Anzahl der Alleinerziehenden auf Jobsuche um 11.000 auf 254.000 gesunken.

Der Anteil an langzeitarbeitslosen Alleinerziehenden, die im Hartz IV Bezug stehen, sei um 8,1 Prozent deutlich ab, mehr als der Gesamtdurchschnitt der langzeitarbeitslosen Hartz IV Empfänger. Dennoch sind aktuell noch 621.000 Alleinerziehende auf Hartz IV Leistungen angewiesen, von den gut 367.000 Kinder unter drei Jahren oder Familienangehörige pflegen.

Heinrich Alt, Vorstand der Bundesagentur für Arbeit, teilte mit, dass der Rückgang zum Vorjahreszeitraum darauf zurückzuführen sei, dass die Arbeitsagenturen und Jobcenter mittlerweile besser bei der Beratung und Unterstützung von Alleinerziehenden aufgestellt seien, als dies der Fall in der Starphase gewesen ist.

Gleichzeitig räumte er ein, dass auch gerade bei Alleinerziehenden viel Potential aufgrund der gegebenen Rahmenbedingungen nicht genutzt würde. Dies liege daran, dass 60 Prozent der Alleinerziehenden aus den Branchen Handel, Pflegeberufe, sowie Hotel- und Gaststättengewerbe stammen. „Wir kennen alle die Arbeitszeiten in diesen Berufen“, so Alt zu dieser Problematik.

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