FDP will Grundeinkommen für Kinder

FDP will Grundeinkommen für Kinder

Die FDP-Familienpolitikerin Sibylle Laurischk fordert ein Grundeinkommen für Kinder. Nach ihren Vorstellungen sollte dieses Grundeinkommen die bisherigen Unterstützungen für Kinder – also Elterngeld und Kindergeld, aber auch das Ehegatten-Splitting – ersetzen. Über die Höhe eines solchen Grundeinkommens sagte die Politikerin nichts.

Der Vorschlag wurde von der Union mittlerweile abgelehnt. „Die Vielfalt und Dynamik heutiger Familiensituationen erfordert einen Mix an familienpolitischen Leistungen“, erklärte Ingrid Fischbach, Vizefraktionsvorsitzende der CDU/CSU im Bundestag. Auch die Grünen nahmen den Vorschlag mit Skepsis wahr und werfen der FDP einen „verzweifelten Aktionismus“ vor. Solange die FDP nicht bereit sei, einen Mindestlohn zu akzeptieren, sei ein solcher Vorschlag ein „durchsichtiges Manöver“.

Inzwischen wurde der Vorschlag selbst aus den eigenen Reihen der FDP kritisiert. Die familienpolitische Sprecherin der Liberalen im Bundestag, Miriam Gruß, stellte in Berlin klar: „Die FDP hat derzeit keine Pläne zu einer Kindergrundsicherung.“

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