FDP fordert Sanktionen gegen Bildungspaket Verweigerer

Bereits hier meldeten wir, dass die Leistungen des in diesem Jahr eingeführten Bildungspaketes nur sehr zögerlich von den betroffenen Eltern angenommen werden. Bisher gingen Experten von mangelnden Informationen und zu komplizierten Anträgen aus. Die FDP scheint nun die wahren Verursacher der Pleite gefunden zu haben: die Eltern.

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Und die sollen dafür bestraft werden: der Berliner FDP-Landes- und Fraktionsvorsitzende Christoph Meyer fordert harte Sanktionen für Verweigerer.

“Wenn sich nachweislich Eltern nicht darum kümmern, dass ihre Kinder z. B. dringend notwendige Nachhilfe erhalten, müssen sie da sanktioniert werden, wo es ihnen am meisten wehtut. Dann müssen ihnen die Regelsätze gekürzt werden.” So Meyer in einem Interview.

Nach Vorstellungen des Politikers sollen den verweigernden Eltern 30 Prozent vom Regelsatz gekürzt werden, wenn sie für ihr Kind keine Leistungen aus dem Bildungspaket beantragen. Meyer weiter: „Sinn dieser Gutscheine ist es doch gerade, den Kindern eine Perspektive zu geben, sie am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen. So können wir verhindern, dass Hartz-IV-Karrieren immer nur weitervererbt werden.”

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