1 Euro Jobs – der Einstieg in den Ausstieg

Die 1-Euro-Jobs für Bezieher von Hartz IV sollen deutlich unattraktiver werden. Geht es nach den Plänen der Bundesarbeitsministerin von der Leyen (CDU) soll es künftig verschärfte Regel für diese Arbeitsgelegenheit geben. Damit wäre der Einsatz von 1-Euro-Jobbern für die Kommunen und Wohlfahrtsverbände nicht mehr lukrativ.

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Die Pläne der Ministerin sehen vor, die Pauschalen für die Betreuung der ALG-II-Bezieher von derzeit maximal 500 Euro je Arbeitskraft auf 150 Euro zu senken. Zudem sollen die Jobs wettbewerbsneutral ausgestaltet sein, also keine Privatfirmen bei dem Einsatz von 1 Euro Jobs benachteiligt werden. Damit aber wäre nach Ansicht von Kritikern kaum noch eine sinnvolle Tätigkeit für die Langzeitarbeitslosen möglich. Indessen begrüßte der Zentralverband des Deutschen Handwerkes die Pläne.

In den Hochzeiten des 1 Euro-Jobs waren über 300.000 Arbeitslose beschäftigt. Die Arbeitslosen bekommen dafür bis zu 1,50 Euro je Stunde bei maximal 6 Stunden am Tag, die nicht auf das ALG II angerechnet wurden.

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