Entzug von Hartz IV bei Tragen einer Burka gefordert

Nach Ansicht der Berliner FDP sind Frauen, die einen Ganzkörperschleier (Burka) tragen, auf dem Arbeitsmarkt nicht vermittelbar und sollten deswegen keinen Anspruch auf Hartz IV haben.

Von Paul Fresdorf, FDP-Fraktionsvorsitzender in der Bezirksverordnetenversammlung von Berlin-Steglitz, wurde jetzt ein entsprechender Antrag an die Versammlung eingereicht.

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Fresdorf gehe es dabei um Integration: seiner Ansicht nach sei die Burka ein Zeichen für die Unterdrückung von Frauen, bei finanziellen Einbußen würde die Burka nicht mehr getragen werden.

Die FDP im Abgeordnetenhaus von Berlin hält den Vorschlag inzwischen für nicht verständlich.

Wie viele Frauen in Berlin die Burka tragen und gleichzeitig Hartz IV beziehen, ist unbekannt.