Kürzung bei Hartz IV führt zu höheren Rentenbeiträgen

Sobald die Ausgaben höher sind als die Einnahmen droht naturgemäß ein Minus. Vor diesem Problem steht jetzt die gesetzliche Rentenversicherung. Zum ersten Mal seit fünf Jahren wird mit einem Defizit von zwei Milliarden Euro gerechnet. Die Situation könnte sich noch verschärfen, wenn die Rentenbeiträge für Hartz-IV-Empfänger wie von der Regierung geplant gestrichen werden.

HartzIV.org Newsletter - Nichts mehr verpassen!

Hol' Dir jetzt unseren kostenfreien Newsletter und beginne schon mit der ersten Ausgabe, Deinen Wissensstand sofort zu verbessern!

Kurzfristig ergäben sich dank der vorgesehenen Kürzungen bei Hartz 4 Einnahmeausfälle von etwa zwei Milliarden Euro, so die Rentenversicherung Bund. Die Prognosen bis zum Jahr 2014 zeichnen ein noch düsteres Bild und beziffern die Ausfälle auf bis zu acht Milliarden Euro. Die Konsequenzen daraus: Beitragszahlern droht auf Dauer eine höhere finanzielle Belastung, weil sie tiefer in die Tasche greifen müssen. Auf der anderen Seite stehen die Rentnerinnen und Rentner, die mit niedrigeren Rentenanpassungen leben müssten. Ein weiteres Problem wird dadurch in die Zukunft verschoben: Altersarmut. Immer mehr Menschen werden im Ruhestand auf Hilfen vom Staat angewiesen sein, wenn die Rente nur mäßig angepasst wird.