Politikerin will Hartz-IV-Empfänger auf Hunde-Kot Patrouille schicken

Politikerin will Hartz-IV-Empfänger auf Hunde-Kot Patrouille schicken

Der Ideenreichtum der PolitikerInnen, wie Hartz-IV-Empfänger sinnvoll eingesetzt werden können, scheint unbegrenzt zu sein. Claudia Hämmerling von den Grünen schlagt jetzt vor, Leistungsbezieher auf Häufchen-Streife zu schicken – zumindest in Berlin. Denn dort scheinen die Gehwege voll zu sein von den Hinterlassenschaften der Vierbeiner.

„So können wir zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Arbeitslose bekommen eine neue Beschäftigung und die Berliner eine sauberere Stadt“, erklärte die Abgeordnete im Gespräch mit der Bild-Zeitung. Ihr Plan sieht vor, in jedem Bezirk 20 Hartz-IV-Empfänger auszuwählen – nachdem sie sich ordnungsgemäß um den Posten beworben haben – und auszubilden. Danach sollen sie Streife gehen und die Hundehalter auf ihr Fehlverhalten ansprechen. Lohn der Bemühungen sollen 1000 Euro im Monat sein.

Aktuell entsorgt die Stadtreinigung in Berlin Tag für Tag 50 Tonnen der stinkenden Tretminen. Daran ändern auch die Kot-Knöllchen über 35 Euro nichts. Denn bislang sind die Chancen, einen der Halter oder besser Hunde in flagranti zu erwischen, wie sie ihr Geschäft auf dem Bürgersteig erledigen und einfach liegenlassen, zu gering. Ordnungsstadrat Jens-Holger Kirchner hält daher nicht viel von der Idee, Hartz-IV-Empfänger diesbezüglich zu schulen. Er setzt auf Tütenspender.

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