Westerwelle: Hartz-IV-Empfänger sollen Schnee schippen

Guido Westerwelle scheint sich jetzt erst so richtig warm zu reden. In einem Interview mit der „Bild am Sonntag“ heizte er die Hartz-IV-Debatte weiter an und legte – durchaus wörtlich zu nehmen und von Spiegel online als Titel gewählt – eine Schippe drauf. Seine Idee: Leistungsempfänger könnten im Winter zum Schneeschieben antreten.

Damit bekräftigt er einmal mehr seine Forderung, dass jemand, der Hartz IV erhält, auch zu einer Gegenleistung verpflichtet werden müsse. „Jeder, der jung und gesund ist und keine Angehörigen zu betreuen hat, muss zumutbare Arbeiten annehmen – sei es in Form von gemeinnütziger Arbeit, sei es im Berufsleben, sei es in Form von Weiterbildung“, so der FDP-Chef.

Das umfasse jetzt im Winter auch die Option, dass junge Sozialleistungsempfänger die Bürgersteige von Schnee und Eis befreien. So praktisch sei das Leben. Ihm gehe es nach wie vor darum, die Schwachen vor den Starken, aber auch vor den Faulen zu schützen. Die Bereitschaft zur Gegenleistung trenne ganz klar die Bedürftigen von den Findigen.

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