Ab 2010 jeder Zehnte ohne Job?

Ab 2010 jeder Zehnte ohne Job?

Für das kommende Jahr sehen Experten düstere Zahlen und einen massiven Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Schätzungen zur Folge könnte jeder Zehnte zum Ende des kommenden Jahres ohne Anstellung sein.

Gerade in den Zugpferden der deutschen Industrie wie dem Automobil- und Maschinenbau sowie im Hightech Bereich wird die Wirtschaftskrise spürbare Verwüstungen hinterlassen. Hier ist wohl mit den schmerzhaftesten Einschnitten zu rechnen.

Hierzu der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, in einem Interview mit dem „Spiegel“:“ Im Handwerk und in der Bauwirtschaft sieht es recht gut aus, bei Export dagegen schlimm…Dort sind derzeit hunderttausende Mitarbeiter auf Kurzarbeit gesetzt, das wird auf Dauer nicht durchzuhalten sein.“

So sieht die Bundesagentur für Arbeit im kommenden Jahr einen Anstieg der Erwerbslosen von derzeit 3,2 Millionen auf 4,2 Millionen. Damit zeigt sich auch, dass die Einführung der Abwrackprämie, zumindest in der Automobilbranche, Massenentlassungen nicht verhindern konnte. Kurzzeitig hatten die Autobauer einen Boom, umso tiefer wird jetzt der Fall.

Einführung des Mindestlohns keine Option

Jetzt werden Hilfen und Reformern der schwarz-gelben Regierung benötigt. Stellt sich nur die Frage, was überhaupt geplant ist und welchen Erfolg sie versprechen?!
Die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns wird es wohl nicht sein, denn die FDP ist jedenfalls dagegen und die CDU will die bisherigen, branchenabhängigen Regelungen beibehalten. Ziel ist es, weitere Arbeitslose zu verhindern, was mit der Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns einer Studie zur Folge nicht möglich sein wird.
So würden bei einem gesetzlichen Mindestlohn von 5,00 Euro je Stunde 523.000 Arbeitsplätze verloren gehen und bei einem Mindestlohn von 7,50 Euro gar 860.000.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (noch keine Bewertungen)
Loading...