Vorsicht bei falschen Angaben zu Finanzen zu Hartz IV

Vorsicht bei falschen Angaben zu Finanzen zu Hartz IV

Die allermeisten Empfänger von Hartz IV kommen fraglos ihrer Pflicht als Kunden der Arbeitsagenturen nach, indem sie offen und ehrlich Auskunft zu ihren Einkommensverhältnissen erteilen. Und das ist in jedem Fall auch gut so.

Denn wer als Hartz IV-ler etwas Wesentliches verschweigt, muss sich nach Aussage von Experten darüber im klaren Rede, dass wie auch immer geartete Verstöße gegen die Auskunftspflicht bei Hartz IV keineswegs als Kavaliersdelikt gewertet werden und fast immer Konsequenzen für die Bezieher haben.

Wer Hartz IV-Leistungen unter Vorgabe falscher Tatsachen erhalten will, indem er oder sie Einkünfte verschweigt, fällt in den meisten Fällen früher oder später auf. Später ist diesbezüglich eher nachteilig. Denn wer ungerechtfertigt Leistungen in Anspruch nimmt, muss diese nicht nur in vollem Umfang an die zuständige Behörde zurückerstatten.

Darüber hinaus drohen schmerzliche Bußgelder und möglicherweise Sperrzeiten für den weiteren Bezug. Wie wenig es sich der Versuch des Betrugs lohnt, zeigen die alljährlichen Zahlen derer, die – keineswegs immer bewusst und gewollt – mit falschen Angaben im ganzen Land bei den Argen auffallen und dafür abgestraft werden.

Denn oftmals versäumen es die Leistungsempfänger bei Hartz IV schlicht, wichtige Informationen zu einem Umzug, vorhandenem Vermögen und anderen wichtigen Faktoren an die Mitarbeiter der Behörde weiterzugeben. Zu befürchten haben meist aber nur die Hartz IV-Empfänger etwas, denen ein Vorsatz nachgewiesen werden kann.

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