Hartz IV Empfänger als Wahlhelfer in NRW?

Hartz IV Empfänger als Wahlhelfer in NRW?

Die notwendige Unterstützung für die bevorstehenden Kommunalwahlen zu finden, ist in vielen Regionen immer wieder ein schwieriges Unterfangen.

Ehrenamtliche Mitarbeiter zu finden, ist in vielen Wahlkreisen alles andere als einfach. Noch sind es rund zwei Wochen bis zum Wahlsonntag, die meisten Großstädte im Ruhrgebiet sind inzwischen ausreichend mit freiwilligen Helfern versorgt.

Nur in der Rhein-Ruhr-Metropole Duisburg will es so recht nicht klappen. Daher spricht man dort gezielt Empfänger von Hartz IV als potentielle Wahlhelfer an. Bei den Argen der Stadt sind rund 50.000 Empfänger gemeldet, unter diesen – so die Hoffnung der Stadt – sollen sich nun die noch fehlenden 300 Helfer finden.

Gelockt werden mögliche Interessenten in den Aushängen mit dem Versprechen eines guten Zuverdienstes am 30. August. Bisher hat die Stadt Duisburg erst 100 Helfer rekrutieren können. Für die Mitarbeit am Wahltag wurden von der Stadt Summen von bis zu 45 Euro ausgelobt, um die Arbeit interessanter zu machen.

Bei einer Obergrenze für den monatlichen Zuverdienst bei Hartz IV von 100 Euro kann die Mithilfe also durchaus ein netter Bonus zu den 359 Euro aus der Grundsicherung sein für die Hartz IV-ler. Bisher hält sich die Nachfrage vonseiten der Kunden der Duisburger Argen aber eher in Grenzen.

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