Ministerpräsident Müller fordert höheres Schonvermögen für Hartz IV

Ministerpräsident Müller fordert höheres Schonvermögen für Hartz IV

Die Bemühungen im Vorfeld der Bundestagswahlen nehmen immer konkretere Ausmaße an. Aktuell sind es Stimmen aus dem Saarland, die für Aufmerksamkeit bei Hartz IV Empfängern und Empfängerinnen sorgen könnten.

So ist es der saarländische Ministerpräsident Müller von der CDU, der in Sachen Schonvermögen nochmals nachlegt. Von dem Ziel, den Freibetrag für die Vermögensbildung und die private Altersvorsorge etwa zu verdoppeln, wurde zuletzt bereits bei mehreren Parteien aus der Opposition gesprochen.

Doch Peter Müller legt sprichwörtlich noch einen drauf. So fordert der Christdemokrat, dass die Menschen mit Hartz IV noch höhere Freibeträge erhalten müsse, um sich im vergleichbaren Maße wie Arbeitnehmer für das Rentenalter vorbereiten zu können.

Bisher liegen die Beträge bei 250 Euro pro Lebensjahr, die von den Empfängern der Transferleistung genutzt werden können als Schonvermögen für die Bildung von Rücklagen. Ginge es nach Ministerpräsident Müller würde diese jährliche Summe auf rund 700 Euro angehoben. Damit ist für viele Beobachter der Knoten bei der CDU geplatzt.

Denn im Wahlprogramm der christdemokratischen Partei war bisher zwar von einer geplanten Anhebung des Grenze für das Schonvermögen zu lesen, wie hoch genau man sich die Freibeträge für die Zukunft aber vorstellt, war bislang nicht ersichtlich im Wahlprogramm der CDU. Mit der Forderung bleibt die Partei jedoch nach wie vor hinter den Forderungen von FDP-Chef Westerwelle zurück, der sich für eine Grenze von 750 Euro aussprach.

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