Linke will mehr Hartz IV und Widerstand gegen Armut

Linke will mehr Hartz IV und Widerstand gegen Armut

In der Linkspartei ist man sich selbstverständlich auch der näher rückenden Bundestagswahlen in rund zwei Monaten bewusst.

Dementsprechend mobilisieren die Spitzenpolitiker der Linken zunehmend ihre Anhänger im Zuge des Wahlkampfes in ganz Deutschland. Aktuell ist es der linke Sozialpolitiker Dietmar Pellmann, der sich erneut für den Wahlkampf-Programmpunkt der Anhebung der Hartz IV Bezüge stark macht und für die Zeit nach den Wahlen rasche Verbesserungen ankündigt, wenn die Menschen im Lande der Linken eine Chance geben.

Immerhin um rund 140 Euro will die Linke den Regelsatz für Hartz IV auf später 500 Euro korrigieren. Doch Pellmann gibt sich mit diesen Forderungen noch nicht zufrieden. Gemeinsam mit den deutschen Wohlfahrtsverbänden sowie den Gewerkschaften wolle die Partei grundsätzlich eine breite Front des Widerstandes gegen die drohende Manifestation der Armut in Deutschland aufbauen.

Dabei soll die Anhebung der Hartz IV Leistungen um anfangs ein Fünftel der bisherigen Sätze erst der Anfang sein, so der Landtagsabgeordnete Pellmann bei einem Auftritt in Dresden. Mit weniger als den besagten 500 Euro als Basissatz sei das Leben in Deutschland keineswegs existenziell gesichert.

Kanonenfutter gab die Kanzlerin selbst der Linken mit ihren Aussagen vom Wochenende. Angela Merkel hatte sich klar und deutlich gegen weitere Korrekturen der Hartz IV-Leistungen geäußert. Für die Linke liegen die Bezüge der Transferleistung eindeutig unter der derzeitigen Armutsgrenze, so dass dringliche Nachbesserungen unaufschiebbar seien.

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