Ab Juli acht Euro mehr für Hartz IV Empfänger

Ab Juli acht Euro mehr für Hartz IV Empfänger

Wie in fast jedem Jahr verändern sich zur Halbjahresfrist etliche gesetzliche Regelungen. Die Auswirkungen dieser Korrekturen sind jedoch in vielen Fällen aus Sicht der vermeintlichen Profiteure eher ein Witz als eine ernst zu nehmende Hilfe für die Verbraucher.

Dies gilt insbesondere für die neuen Ansprüche bei der staatlichen Transferleistung Hartz IV. Statt der bisherigen 351 Euro erhalten die Hartz IV-ler ab dem kommenden Monat also 359 Euro als monatlichen Regelsatz.

Diesen dauerhaften Bonus in Höhe von acht Euro beinhaltet ab sofort auch die so genannte Grundsicherung, die in Deutschland von vielen Rentnern bezogen wird, deren Einkommen unter dem Existenzminimum liegt. Für Kritiker des Systems ist diese Erhöhung auf nun 359 Euro nicht mehr als eine erneute Farce, die das Sozialmodell als zu wenig wirksam enttarnt.

Die Befürworter von Hartz IV halten die Anhebung angesichts der momentanen Wirtschaftslage und in vielen Bereichen gesunkenen Kosten für die Verbraucher für ausreichend hoch, um Empfänger von Hartz IV, Grundsicherung und Sozialhilfe monatlich wenigstens einen geringfügig besseren finanziellen Rahmen bieten zu können.

Die Gesamtbelastungen aus der Erhöhung für den Staat seien aufs Jahr gerechnet schließlich eine nicht zu unterschätzende Mehrbelastung, die erst einmal an anderer Stelle eingespart oder als Neuverschuldung gestemmt werden müsste.

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