Linke in der Kritik wegen korrigierter Hartz IV Ziele

Linke in der Kritik wegen korrigierter Hartz IV Ziele

Die Vorwürfe aus den Reihen der potentiellen Wähler gegen die Linke sind keineswegs ohne, wie es so schön heißt.

Nicht unberechtigt kritisieren viele Verbraucher, die der Partei linksaußen nahe stehen, dass im Vorfeld der Wahlen in Deutschland in etlichen Punkten quasi der Schonwaschgang eingelegt wurde, den nun vor allem der Linke-Chef Oskar Lafontaine ausgiebig einlegt.

Im Klartext lautet der Vorwurf: Das Wahlprogramm enthält unter anderem im Bereich Hartz IV deutlich andere Forderungen, als die bisher angepeilten Ziele. Ursprünglich sollten Bezieher und Bezieherinnen der Transferleistung Hartz IV monatlich nach Wunsch der Linken einen Regelsatz von exakt 500 Euro erhalten vom Staat.

Davon ist nun nichts mehr zu sehen. Die geforderte Summe beläuft sich im Programm nun nur noch auf 435 Euro. Ein allzu deutlicher Unterschied und eine zu große Annäherung an die bisher geltenden Gesetzesvorgaben, wie die Anhänger der Partei finden. Selbst bei denen eigenen Parteikollegen erntet Lafontaine auch für das Einknicken beim Mindestlohn harscht gerügt.

Ging es vormals noch um zweistellige Beträge in Höhe von etwa zehn Euro zum Schutz der Arbeitnehmer-Interessen und –Bedürfnisse, die man als Mindeststundensatz gesetzlich festgelegt wissen wollte, ist diesbezüglich nun nur noch von acht Euro die Rede im Wahlprogramm der Linke.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (noch keine Bewertungen)
Loading...