Hartz IV Erhöhung kommt mit üppigen acht Euro

Hartz IV Erhöhung kommt mit üppigen acht Euro

Allzu vieles, worüber sich die Empfänger und Empfängerinnen von Hartz IV hierzulande freuen dürfen, gibt es nicht.

Vielmehr haben sich viele inzwischen an die Kritik von Politikern wie dem ehemaligen Berliner SPD-Politiker Sarrazin gewöhnt. Ab dem kommenden Juli gibt es dann aber quasi turnusmäßig etwas, was von den Hartz IV-lern mit den Worten „wenigstens etwas“ aufgenommen werden wird.

Andere werden die Erhöhung als Tropfen auf dem heißen Stein bezeichnen. Einerseits gibt’s im Rahmen der Regelsatz-Bezüge monatlich acht Euro mehr als bisher von der Arbeitsagentur überwiesen.

Darüber hinaus kommt die Bundesagentur für Arbeit den Menschen mit Anspruch auf Hartz IV in einem anderen Fall entgegen. Die Bezieher müssen zukünftig nicht den mühsamen Weg zur Behörde auf sich nehmen, um sich mit den nötigen Papieren für eine Befreiung von den leidigen GEZ-Gebühren auszustatten.

Die benötigten Unterlagen werden am Juli 2009 direkt von den zuständigen Stellen als Befreiungsbescheid an die Kunden der Arbeitsagenturen versendet. So soll einerseits Bürokratie abgebaut werden.

Andererseits sparen sich Menschen in Hartz IV wenigstens einen der Behördengänge, von denen ohnehin schon etliche im Jahr vor ihnen liegen. Der Befreiungsbescheid muss dann nur mit dem Antrag zur GEZ gesendet werden, um sich von den Rundfunkgebühren freistellen zu lassen.

Ermöglicht wurde dieses Vorgehen für die Argen aber weniger dank eigenen Bürokratieabbaus denn durch die Korrektur des so genannten Rundfunkgebührenstaatsvertrages.

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