Hartz IV als wachsender Kostenfaktor für den Bund

Hartz IV als wachsender Kostenfaktor für den Bund

Böse Stimmen mutmaßen bereits, dass es schon rasch nach den bevorstehenden Bundestagswahlen vorbei sein könnte mit der Leistung Hartz IV, auf die in Deutschland inzwischen Millionen von Menschen zum Bestreiten des Lebensunterhaltes angewiesen sind.

Doch Hartz IV ist für den Bund nach aktuellen Meldungen des Institutes für Wirtschaft aus der schleswig-holsteinischen Hauptstadt Kiel vor allem eines: eine enorme Belastung für den Bundesetat. So steht beim IfW schon jetzt fest, dass die Kosten für Hartz IV im kommenden Jahr 2010 gravierende Ausgaben verursachen.

Und wenn der Staat momentan von einer Sache deutlich zu wenig hat, dann sind es vermutlich ausreichende finanzielle Ressourcen. Die jedenfalls lassen die Zahlen zur Neuverschuldung bereits seit der vergangenen Woche vermuten. Für 2010 sieht das Expertenteam des Wirtschaftsinstitutes einen regelrechten Boom der Hartz IV-Kosten vorher.

Statt der bisherigen 37,7 Milliarden Euro belaufen sich die Prognosen für 2010 auf sage und schreibe 44,6 Milliarden Euro. Diese Entwicklung ist leicht erklärt. Schließlich hat die Wirtschaftskrise schon jetzt Tausende Arbeitnehmer in die Arbeitslosigkeit gestürzt.

Ob es am Ende nicht sogar noch höhere Kosten sein könnten, wenn weitere Konzerne Sanierungs- und Konsolidierungs-Konzepte umsetzen müssen als Folge der Krise, kann nur vermutet werden. Wahr ist aber auch, dass es kaum eine Alternative zu Hartz IV gibt für eine wachsende Gruppe von Bürgern.

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