Linkspartei verweist auf Problem der Altersvorsorge bei Hartz IV

Linkspartei verweist auf Problem der Altersvorsorge bei Hartz IV

Gerade in schweren Phasen des Lebens – zu denen die Arbeitslosigkeit zweifelsohne gehört – haben es die Verbraucher alles andere als leicht, wenn es um die Altersvorsorge geht.

Dieser Tatsache sind sich die Politiker grundsätzlich durchaus bewusst. Die Linkspartei hatte nun im Ausschuss für Arbeit und Soziales einen Antrag in dieser Sache gestellt. Der besagte Antrag befasste sich mit Forderung nach einer Anhebung der Obergrenze des so genannten Schonvermögens.

Denn für Empfänger von Arbeitslosengeld II wird es zunehmend schwieriger, eine finanzielle Absicherung für die Zeit nach den Jahren der Arbeitsfähigkeit zu erzielen. Gefordert hatten die Politiker von linksaußen, dass die Empfänger zukünftig pro Lebensjahr rund 700 Euro im Schonvermögen gesichert wissen sollten.

Als Höchstsumme hatten die Sozialexperten der Partei 45 000 Euro kalkuliert, die im Falle einer Arbeitslosigkeit für die Bürger unberührt bleiben sollte zum Zwecke der Altersvorsorge. Der Antrag jedoch wurde abgelehnt, dennoch zeigten die parteilichen Fraktionen insofern Einsicht, als dass die Altersvorsorge für die Bezieher von Hartz IV schnellstmöglich einen stärkeren Schutz erhalten muss als bisher üblich.

Bei den Christdemokraten ist man vor allem der Ansicht, dass es eine deutlichere Trennung zwischen Schonvermögen und wirklichen Rentenrücklagen geben müsse. Ganz neu war der Vorschlag der Linken übrigens nicht. Schon früher hatte es ähnliche Ansätze von FDP und CDU/CSU gegeben, die ebenfalls abgelehnt worden waren.

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