Grundsicherung statt Kindergeld und Hartz IV

Grundsicherung statt Kindergeld und Hartz IV

Eine derartige Einigkeit wie dieser Tage war bei den deutschen Sozialverbänden selten zu beobachten. Aktuell ist es erneut das Thema einer möglichen Grundsicherung, bei dem die meisten Vertreter der bekannten großen Verbände ins sprichwörtlich gleiche Horn blasen, um die Stellung der sozial schlechter gestellten Menschen im Land zu stärken und zu verbessern.

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Dabei soll diese Grundsicherung sich nach ersten Forderungen auf etwa 500 Euro monatlich belaufen und in gewisser Weise ein Ersatz für Familien- und Sozialleistungen wie Hartz IV, Kindergeld und andere Zahlungen sein.

Vertreter der Arbeiterwohlfahrt etwa fordern eine grundsätzliche Abschaffung des derzeitigen Systems, da es sich dabei um ein überholtes Modell handele, das kaum noch zu retten sei. Die Tatsache, dass hierzulande fast 2,5 Millionen deutsche Kinder auf Transferleistungen vom Staat angewiesen sein, weise auf gravierende Missstände des Systems hin.

Summen von monatlich maximal 281 für den Nachwuchs könnten nicht die Lösung des Problems sein. Auch der Kinderschutzbund und etliche Wissenschaftler vertreten dieses neue Modell mit einem Anspruch auf 500 Euro bis zum 27. Lebensjahr.

Auch eine genaue Aufschlüsselung der Summe gibt es. Das vom Verfassungsgericht aufgestellte Existenzminimum samt Freibeträgen bringt es insgesamt etwa auf besagte 500 Euro. Wegfallen könnte später auch die BAföG-Leistung, wenn sich das Modell realisieren lässt.

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